Girokonto: Postbank erhebt künftig Extrakosten für Kontobewegungen
| lsc

Gewisse Zahlungen kosten Postbankkunden künftig knapp einen Euro, wenn sie über Papierbelege getätigt werden.
Die Postbank begründet die neue Entgeltregelung in erster Linie auch mit hohen Bearbeitungskosten und rückläufiger Nutzung der Papier-Buchungen. Das Girokonto habe sich bisher über die Einlagen finanziert, mit denen die Postbank auf dem Kapitalmarkt eine Rendite erzielen konnte. Wie ein Unternehmenssprecher sagte, sei das jedoch aufgrund der niedrigen Zinsen aktuell nicht mehr möglich. Zudem würden ohnehin etwa nur noch 3,9 Prozent aller Überweisungen auf Papier getätigt.
Postbank-Kunden, die mit den Konditionsänderungen nicht einverstanden sind, können innerhalb von zwei Monaten Widerspruch einlegen. Andernfalls gelten die neuen Regelungen automatisch. Wer widerspricht, geht den Verbraucherschützern zufolge allerdings das Risiko einer Kündigung des Girokontos ein.
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