Mit dem Klick auf „geht klar” ermöglichen Sie uns Ihnen über Cookies ein verbessertes Nutzungserlebnis zu servieren und dieses kontinuierlich zu verbessern. So können wir Ihnen bei unseren Partnern personalisierte Werbung und passende Angebote anzeigen. Über „anpassen” können Sie Ihre persönlichen Präferenzen festlegen. Dies ist auch nachträglich jederzeit möglich. Mit dem Klick auf „Nur notwendige Cookies” werden lediglich technisch notwendige Cookies gespeichert.
Wählen Sie, welche Cookies Sie auf check24.de akzeptieren. Die Cookierichtlinie finden Sie hier.
Notwendig
Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unserer Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.
Wir möchten für Sie unseren Service so gut wie möglich machen. Daher verbessern wir unsere Services und Ihr Nutzungserlebnis stetig. Um dies zu tun, möchten wir die Nutzung des Services analysieren und in statistischer Form auswerten.
Um Ihnen unser Angebot kostenfrei anbieten zu können, finanzieren wir uns u.a. durch Werbeeinblendungen und richten werbliche und nicht-werbliche Inhalte auf Ihre Interessen aus.Dafür arbeiten wir mit ausgewählten Partnern zusammen. Ihre Einstellungen können Sie jederzeit mit Klick auf Datenschutz im unteren Bereich unserer Webseite anpassen.Ausführlichere Informationen zu den folgenden ausgeführten Verarbeitungszwecken finden Sie ebenfalls in unserer Datenschutzerklärung.
Girokonto: Postbank erhebt künftig Extrakosten für Kontobewegungen
| lsc
Postbank-Kunden, die nicht auf Online-Banking zurückgreifen, müssen künftig für ihre Geldgeschäfte zahlen: Ab April 2015 wird das Institut für alle Überweisungen, Scheck- und Wechseleinzüge sowie die erste Dauerauftrag-Nutzung jeweils pauschal 99 Cent verlangen, sofern sie nicht online getätigt werden. Das berichtete die Online-Ausgabe der Westfälischen Rundschau am Freitag. Bislang hatte die Postbank hierfür keine Gebühr erhoben.
Gewisse Zahlungen kosten Postbankkunden künftig knapp einen Euro, wenn sie über Papierbelege getätigt werden.
Verbraucherschützer gehen davon aus, dass die Postbank ihre Kunden dazu drängen will, auf Online-Banking umzusteigen. Laut Markus Fleck, Finanzjurist bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, sind „herkömmliche“ Transaktionen auf Papier für alle Geldinstitute in Summe teurer als Online-Aufträge. Dennoch spiele die Postbank dadurch allen Sparkassen und Genossenschaftsbanken in die Karten, da diese Konkurrenten über ein enorm dichtes Filialnetz verfügen.
Die Postbank begründet die neue Entgeltregelung in erster Linie auch mit hohen Bearbeitungskosten und rückläufiger Nutzung der Papier-Buchungen. Das Girokonto habe sich bisher über die Einlagen finanziert, mit denen die Postbank auf dem Kapitalmarkt eine Rendite erzielen konnte. Wie ein Unternehmenssprecher sagte, sei das jedoch aufgrund der niedrigen Zinsen aktuell nicht mehr möglich. Zudem würden ohnehin etwa nur noch 3,9 Prozent aller Überweisungen auf Papier getätigt.
Postbank-Kunden, die mit den Konditionsänderungen nicht einverstanden sind, können innerhalb von zwei Monaten Widerspruch einlegen. Andernfalls gelten die neuen Regelungen automatisch. Wer widerspricht, geht den Verbraucherschützern zufolge allerdings das Risiko einer Kündigung des Girokontos ein.