Postbank-Studie zur Digitalisierung Internet schlägt Bankfiliale bei allen Generationen
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Die Digitalisierung macht sich bei Bankkunden jeden Alters bemerkbar.
Deutsche wickeln Bankgeschäfte überwiegend online ab
60 Prozent seiner Bankgeschäfte erledigt der durchschnittliche Bankkunde in Deutschland inzwischen auf digitalem Wege. Bei den jüngeren Verbrauchern, die mit dem Internet aufgewachsen sind, liegt der Anteil mit 58 Prozent geringfügig darunter. Dass zwischen den Altersgruppen kaum ein Unterschied besteht, führt Philip Laucks, Digitalisierungsexperte der Postbank, auf die stetig einfacher werdende Handhabung der Banking-Dienste zurück: „Apps und Co. werden nicht nur immer schneller, sondern auch einfacher und intuitiver, so dass sie nicht nur die Generation Y, sondern alle Bankkunden, generationenübergreifend, ansprechen“, so Laucks.Wo sich die Digitalisierung am stärksten bemerkbar macht
- Freizeit (Reisen, Hobbies, Unterhaltung, Sport): 68 Prozent
- Bankgeschäfte: 67 Prozent
- Persönliche Beziehungen (Kontakt zu Freunden und Familie): 66 Prozent
- Bildung, Weiterbildung, Wissen: 62 Prozent
- Einkaufen: 60 Prozent
Mobil darf es sein: Smartphone und Co. laufen dem PC den Rang ab
Mehr als zwei Drittel der Deutschen gehen laut der aktuellen Befragung über das Smartphone ins Internet. Kein anderes Gerät konnte im Vergleich zur Vorjahresstudie so deutlich an Beliebtheit gewinnen. Smartphones haben in puncto Internetnutzung inzwischen sogar den stationären PC überholt. Auch andere mobile Endgeräte, darunter etwa Tablets oder die sogenannten Wearables wie Smartwatches, nutzen Verbraucher inzwischen immer häufiger.Diese allgemeine Entwicklung hin zur mobilen Internetnutzung schlägt sich letztlich auf die Bankgeschäfte nieder, wie Laucks urteilt: „Auch die Bedeutung des mobilen Bezahlens wird sukzessive zunehmen“, interpretiert er die aktuellen Ergebnisse.Doch nicht nur das Bezahlen wird inzwischen immer digitaler. Auch andere alltägliche Bankgeschäfte wie die Führung des Girokontos verlagern sich immer stärker auf mobile Endgeräte. Neben dem Vorreiter des Smartphone-Girokontos, Number26, tüfteln inzwischen auch die Sparkassen sowie der Mobilfunkanbieter o2 am mobilen Konto.
| Geräte, mit denen deutsche Verbraucher auf das Internet zugreifen | ||
|---|---|---|
| 2015 | 2016 | |
| Laptop/Notebook | 68 % | 71 % |
| Smartphone | 57 % | 69 % |
| Desktop-PC | 60 % | 58 % |
| Tablet-PC | 32 % | 38 % |
| Wearables | 0 % | 2 % |
Für die Studie „Der Digitale Deutsche und das Geld 2016“ ließ die Postbank im Mai 2016 3.122 Bundesbürger ab 18 Jahren befragen. Unter ihnen befanden sich mehr als 700 Personen der Altersgruppe 18 bis 34 Jahre.
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