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Deutsche sparen trotz niedriger Zinsen
| bme

Trotz Niedrigzinsen legen die Deutschen noch immer Geld zurück: 69 Prozent sparen monatlich mindestens 100 Euro.
Obwohl die Zinsen aktuell niedrig sind, legen die meisten Deutschen nach wie vor Geld zurück. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage von Union Investment. Drei Viertel aller Befragten sparen sogar einen festen Betrag: Insgesamt 69 Prozent der Befragten legen monatlich mindestens 100 Euro zur Seite, nur vier Prozent sparen weniger als 50 Euro. Neun von zehn Befragten finden es ein schönes Gefühl, wenn man sich durch Sparen etwas leisten kann.
Der Umfrage zufolge ist bei der Geldanlage neben der Rendite besonders wichtig, dass flexibel auf die Ersparnisse zugegriffen werden kann: Neun von zehn Befragten gaben an, immer auf einen Teil ihres Vermögens zugreifen können zu wollen. Allerdings gingen die Meinungen darüber auseinander, wie hoch dieser Teil des ersparten Vermögens sein soll: Insgesamt 35 Prozent der Befragten wollen jederzeit über die Hälfte ihrer Ersparnisse verfügen können, 22 Prozent genügt lediglich ein Viertel.
Entsprechend gaben 71 Prozent der Befragten an, ihr Geld nicht für einen bestimmten Zeitraum fix anlegen zu wollen. Nach Einschätzung von Union-Investment-Geschäftsführer Giovanni Gay zeigen diese Ergebnisse, dass sich Anleger nicht an eine Bank oder ein Anlageprodukt binden wollen. Sie würden nach flexiblen Lösungen suchen, die jederzeit an veränderte Bedürfnisse angepasst werden können.
Die Umfrage ergab zudem, dass nur 31 Prozent der Befragten ihre bisherige Geldanlage aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase hinterfragen. Noch immer spart ein Großteil der Deutschen demnach mit niedrig verzinsten Anlageformen wie etwa dem Sparbuch. Der Wunsch nach Rendite und das traditionelle Sparverhalten der Deutschen würden nicht zusammenpassen, sagte Gay. Mit ihrer "Sparbuchmentalität" würden Verbraucher langfristige Eintragseinbußen in Kauf nehmen.
Entsprechend gaben 71 Prozent der Befragten an, ihr Geld nicht für einen bestimmten Zeitraum fix anlegen zu wollen. Nach Einschätzung von Union-Investment-Geschäftsführer Giovanni Gay zeigen diese Ergebnisse, dass sich Anleger nicht an eine Bank oder ein Anlageprodukt binden wollen. Sie würden nach flexiblen Lösungen suchen, die jederzeit an veränderte Bedürfnisse angepasst werden können.
Die Umfrage ergab zudem, dass nur 31 Prozent der Befragten ihre bisherige Geldanlage aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase hinterfragen. Noch immer spart ein Großteil der Deutschen demnach mit niedrig verzinsten Anlageformen wie etwa dem Sparbuch. Der Wunsch nach Rendite und das traditionelle Sparverhalten der Deutschen würden nicht zusammenpassen, sagte Gay. Mit ihrer "Sparbuchmentalität" würden Verbraucher langfristige Eintragseinbußen in Kauf nehmen.
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