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Studie: Online-Händler müssen Zahloptionen immer mehr an Kunden ausrichten
| bme
Online-Händler sind zunehmend darauf angewiesen, möglichst kundenfreundliche Bezahloptionen anzubieten: Wird etwa die Zahlung per Kreditkarte nicht angeboten, springen die Kunden in vielen Fällen ab. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Studie des E-Commerce-Centers (ECC) Köln und der Hochschule Aschaffenburg. Rund neun von zehn potentiellen Käufern suchen sich demnach einen anderen Anbieter, wenn ein Online-Shop nur Vorkasse anbietet.
Ein Kompromiss zwischen Händlern und Kunden bei den Online-Bezahlmethoden: Die Kreditkarte.
Händler und Konsumenten bevorzugen ohnehin unterschiedliche Zahlmethoden: Während Händler generell auf Vorauskasse setzen würden, wollen Verbraucher am liebsten erst bezahlen, wenn sie die Ware erhalten haben. Sowohl Verkäufer als auch Konsumenten halten der Studie zufolge die Zahlung per Kreditkarte oder via PayPal für den besten Kompromiss. Es zeigt sich jedoch auch, dass Händler die Präferenzen ihrer Kunden in vielen Fällen nicht berücksichtigen: Viele bieten etwa Vorkasse an - obwohl nur jeder achte Kunde diese Zahlungsoption tatsächlich nutzt.
Zudem bietet nur die Hälfte aller Shop-Besitzer den Kauf auf Rechnung an. Ähnlich gut bewerteten Kunden und Händler die ebenfalls weit verbreiteten Bezahloptionen per Kreditkarte, PayPal oder Lastschrift-Verfahren. Wichtige Kriterien sind dabei für beide Parteien die Zahlungssicherheit, Schnelligkeit, Kosten und die Auswirkung auf die Retourenquote bzw. Rückerstattungssicherheit. Aus Sicht der Kunden ist im Fall einer Rücksendung der Ware die Wahrscheinlichkeit, dass ihnen das Geld zurückerstattet wird, bei den Zahlweisen PayPal, Kreditkarte und Lastschrift am höchsten.
Die große Vielfalt an Internetbezahlmethoden sei eine deutsche Besonderheit, die für Händler und Kunden sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance darstelle, sagt Prof. Malte Krüger von der Hochschule Aschaffenburg. Um keine Kaufabbrüche zu riskieren, sollten sich Händler hinsichtlich der Bezahlvarianten stärker an den Wünschen ihrer Kunden orientieren, rät Kai Hudetz, Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung Köln (IFH).