Mastercard verliert Rechtsstreit um Interbankengebühren
| lsc

Mastercard darf keine Gebühren bei grenzübergreifenden Kreditkartengebrauch mehr verlangen.
Obwohl sich Mastercard mit der Kommission einigte, geht das Unternehmen bereits seit 2007 juristisch gegen das Verbot der multilateralen Interbankenentgelte vor. Im Jahr 2012 wurde zugunsten der EU geurteilt, trotzdem zog Mastercard vor den Europäischen Gerichtshof.
Die Europäische Union plädierte in dem Rechtsstreit dafür, dass die durch MIF entstehenden Kosten einen Verstoß des Wettbewerbsrechts mit sich bringen. Die Gebühren seien aufgrund des Wettbewerbs zwischen Mastercard und Visa entstanden. Beide Kreditkartengesellschaften besitzen zusammen rund 95 Prozent des Marktanteils im Kreditkartengeschäft.
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