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Studie: Mobile Payment wird 2015 weltweit häufiger genutzt werden

| lsc

Smartphone über mobilen Bezahlterminal

Deloitte sagt dem Mobile Payment starkes Wachstum, aber auch vermehrt Angriffe durch Kriminelle voraus.

Insgesamt zehn Prozent aller Smartphones weltweit werden im Laufe dieses Jahres mindestens einmal für eine bargeldlose Zahlung verwendet werden - und damit Geldbörsen und Plastikkarten für mobile Bezahlungen ersetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte. Im vergangenen Jahr lag der Wert noch bei 0,5 Prozent.
Bereits zum Jahresende soll demnach mit fünf Prozent der NFC-fähigen Smartphones weltweit sogar mindestens einmal monatlich gezahlt werden. Der Studie zufolge rücken mobile Transaktionen zudem immer mehr in den Fokus der Verbraucher. Dennoch werden sich nicht alle Anbieter am Markt durchsetzen − die Auslese zeigt sich am Beispiel von Amazon Wallet. Wie der Online-Versand am Montag mitteilte, wird der Dienst nach einer sechsmonatigen Testphase wieder eingestellt.

Smartphones würden bereits heute dazu verwendet, Kontodaten abzurufen, Geld zu überweisen und online zu zahlen, sagte Jolyon Baker von Deloitte Global. Weltweit hätten sie sich allerdings noch nicht zum „Mobile Wallet“ entwickelt. Für das laufende Jahr prognostizieren die Wirtschaftsprüfer jedoch, dass alle etablierten mobilen Voraussetzungen adressiert werden, sodass mit Smartphones nutzerfreundlicher und sicherer gezahlt werden kann.

Vor allem der Sicherheitsaspekt wird zunehmend wichtiger. Deloitte warnt, dass nicht nur Verbraucher und Händler den aufstrebenden Mobile-Payment-Markt nutzen würden, sondern auch Kriminelle. Mit steigenden Nutzerzahlen würden mobile Bezahldienste auch häufiger attackiert.