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Flüchtlinge: KfW unterstützt Kommunen mit Förderkrediten
| asz
Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erweitert ihr Sonderkreditprogramm, um Kommunen bei der Bewältigung des aktuellen Flüchtlingsstromes besser finanziell zu unterstützen. Bei der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank verkündete KfW-Vorstandschef Ulrich Schröder in Peru gegenüber Medienvertretern, der Vorstand der Förderbank habe beschlossen, das Sonderkreditprogramm „Flüchtlingsunterkünfte“ auf ein Volumen von insgesamt einer Milliarde Euro aufzustocken.
Ihr Förderprogramm "Flüchtlingsunterkünfte" stockt die KfW-Bank auf ein Kreditvolumen von einer Milliarde Euro auf.
Eigentlich hatte die Förderbank das Kreditprogramm Anfang September dieses Jahres mit 300 Millionen Euro ausgestattet, aufgrund der großen Nachfrage jedoch bereits Ende September auf 500 Millionen erhöht. Grund für den aktuellen Ausbau des bestehenden Programmes sei die große Nachfrage der einzelnen Kommunen nach finanzieller Unterstützung, so die KfW-Bankengruppe in einer aktuellen Pressemitteilung. Bis Anfang Oktober hatten bereits über 220 Gemeinden einen entsprechenden Antrag bei der staatlichen Kreditbank gestellt.
Insbesondere aufgrund des anstehenden Winters sei es für die betroffenen Städte und Gemeinden wichtig, schnell und flexibel auf die erwarteten neuen Flüchtlingsströme reagieren zu können, so Schröder in der aktuellen Pressemitteilung der staatlichen Kreditanstalt. Durch das KfW-Förderprogramm sollen insgesamt bis zu 100.000 Unterkunftsplätze für Flüchtlinge geschaffen werden. Im Rahmen des Kredit-Förderprogrammes erhalten berechtigte Städte und Gemeinden zinsfreie Darlehen mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren und einer zehnjährigen Zinsbindung. Mit diesem Geld sollen die Kommunen in der Lage sein, Unterkünfte zu kaufen, zu erwerben oder auszubauen.
Künftig könne die KfW-Förderbank sich auch vorstellen, Länder wie Kroatien, Serbien oder Ungarn durch Kreditprogramme zu unterstützten, so Schröder laut einem Bericht der Südwestpresse. Derartigen Globaldarlehen, durch die der Aufbau von Flüchtlingsheimen in den jeweiligen Ländern unterstützt würde, müssten zuvor jedoch von der Bundesregierung abgesegnet werden. Aktuell bezuschusst das staatliche Kreditinstitut bereits verschiedene Länder im Mittleren Osten, wie beispielsweise den Libanon, Irak oder Jordanien bei der Bewältigung des Flüchtlingsstromes durch Finanzspritzen.