Mit dem Klick auf „geht klar” ermöglichen Sie uns Ihnen über Cookies ein verbessertes Nutzungserlebnis zu servieren und dieses kontinuierlich zu verbessern. So können wir Ihnen bei unseren Partnern personalisierte Werbung und passende Angebote anzeigen. Über „anpassen” können Sie Ihre persönlichen Präferenzen festlegen. Dies ist auch nachträglich jederzeit möglich. Mit dem Klick auf „Nur notwendige Cookies” werden lediglich technisch notwendige Cookies gespeichert.
Wählen Sie, welche Cookies Sie auf check24.de akzeptieren. Die Cookierichtlinie finden Sie hier.
Notwendig
Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unserer Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.
Wir möchten für Sie unseren Service so gut wie möglich machen. Daher verbessern wir unsere Services und Ihr Nutzungserlebnis stetig. Um dies zu tun, möchten wir die Nutzung des Services analysieren und in statistischer Form auswerten.
Um Ihnen unser Angebot kostenfrei anbieten zu können, finanzieren wir uns u.a. durch Werbeeinblendungen und richten werbliche und nicht-werbliche Inhalte auf Ihre Interessen aus.Dafür arbeiten wir mit ausgewählten Partnern zusammen. Ihre Einstellungen können Sie jederzeit mit Klick auf Datenschutz im unteren Bereich unserer Webseite anpassen.Ausführlichere Informationen zu den folgenden ausgeführten Verarbeitungszwecken finden Sie ebenfalls in unserer Datenschutzerklärung.
Euro-Banken vergeben weniger Kredite als im Vorjahr
| asz
Die Banken der Euro-Zone haben im vergangenen Monat insgesamt 1,8 Prozent weniger Kredite vergeben als noch im Vorjahresmonat. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Mittwoch entsprechende Zahlen veröffentlicht. Lediglich im Bereich der Unternehmenskredite zeichnet sich ein positiver Trend ab: Während hier die Vergabe im März noch ein Minus von drei Prozent im Vorjahresvergleich aufwies, reduzierte sich das Defizit im April auf 2,8 Prozent.
Mit verschiedenen geldpolitischen Maßnahmen will die EZB die Kreditklemme in der Euro-Zone beenden.
Die aktuellen Daten würden weiterhin darauf hinweisen, dass die EZB stärker daran arbeiten müsse, die Kreditvergabe in der Währungsunion anzukurbeln, sagte Johannes Mayr von der Bayern LB der Nachrichtenagentur Reuters. Zentralbank-Präsident Mario Draghi hatte Anfang dieser Woche angemerkt, dass die rückläufige Kreditvergabe das Wirtschaftswachstum vor allem in den südeuropäischen Krisenländern hemme. Besonders in Portugal und Italien wurden wenige Darlehen an Unternehmen und Privatpersonen vergeben: Hier sei die Entwicklung im Vorjahresvergleich am negativsten.
EZB-Direktoriumsmitglied Yves Mersch sagte laut Reuters, die Notenbank werde in ihrer Ratssitzung am 5. Juni auf die aktuellen Entwicklungen reagieren: Einem Reuters-Bericht zufolge wird die Notenbank den Leitzins weiter senken und zudem einen negativen Einlagezins für Banken einführen. Durch diesen Strafzins sollen die Euro-Banken davon abgehalten werden, überschüssiges Geld kurzfristig bei der Notenbank zu parken. Der EZB-Rat hofft, dass die Institute dadurch mehr Darlehen an Verbraucher und Unternehmen ausgeben und so die Konjunktur befeuern.
Zudem fasst die EZB laut Reuters eine Geldspritze für Geldhäuser ins Auge, die diese zielgerichtet als Kredite an mittelständische Unternehmen weitergeben sollen. Mit diesen EZB-Maßnahmen soll der von Experten als Kreditklemme bezeichneten, aktuellen Entwicklung in der Euro-Zone entgegengewirkt werden. Von einer Kreditklemme sprechen Finanzexperten, wenn Banken unabhängig vom aktuellen Marktzins, keine Darlehen an Verbraucher oder Firmen vergeben.