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Experten fordern härtere Stresstests für EU-Banken
| sbi
Führende Entscheider aus Brüssel und Frankfurt wollen auf dem EU-Finanzministertreffen in Dublin am Freitag die Banken-Stresstests verschärfen. Das berichtete das Wall Street Journal am Freitag unter Berufung auf gut unterrichtete Quellen. Dem Bericht zufolge sollen zudem die Geldhäuser der Eurozone von ihren faulen Krediten befreit und krisenfester gemacht werden.
Banken sollen härteren Stresstests unterzogen werden - das fordern die wohlhabenderen Euro-Staaten.
Die Banken sollen durch diese Maßnahme künftig mehr Kredite vergeben und so die schwachen Volkswirtschaften ankurbeln. Eine Gruppe führender Krisenmanager geht davon aus, dass die europäische Wirtschaft erst dann wieder wachsen wird, wenn die maroden Banken finanziell gefestigt sind. Die Institute sollen saniert werden, bevor die Europäische Zentralbank (EZB) 2014 die Aufsicht über die Banken der Euro-Zone und der freiwillig teilnehmenden EU-Länder übernimmt – der genaue Zeitpunkt ist noch unklar. Wirtschaftlich starke Staaten wie Deutschland, Holland und Finnland befürworten den Vorstoß – sollten weitere Banken in die Knie gehen, müssten sie die Hauptlast für deren Rettung tragen.
Bereits in der vergangenen Woche hatten hochrangige Vertreter der nationalen Finanzministerien den Vorschlag diskutiert. Sie fordern, dass die Institute vor dem Start der neuen Bankenaufsicht hohe Kapitalanforderungen erfüllen müssen. Dem Bericht zufolge sollen die Geldhäuser dazu verpflichtet werden, mindestens so viel hartes Kernkapital vorzuhalten, dass damit neun Prozent der risikogewichteten Vermögenswerte gedeckt werden könnten. Finanzschwächere Länder wie Spanien, Portugal und Italien wollen die Kapitalgrenze dagegen bei 4,5 Prozent ansetzen – das entspricht den internationalen Richtlinien. Die Befürworter strengerer Stresstests sehen indes gute Erfolgschancen für ihren Vorstoß, da wirtschaftlich stärkere Mitgliedsländer ebenfalls ihre Zustimmung signalisiert haben. In der Vergangenheit waren ähnliche Banken-Stresstests verwässert worden, weil den Ländern der Willen und die nötigen Finanzmittel fehlten, um mit den Ergebnissen umzugehen.
Dem Blatt zufolge räumen EU-Vertreter jedoch ein, dass sich Schlüsselbehörden wie EZB und EU-Kommission noch nicht einig seien, wie streng die neuen Stresstests ausfallen sollen. Von offizieller Seite der EU heißt es, man gehe davon aus, dass die Mehrzahl der europäischen Banken gesund sei oder sich zumindest das benötigte Kapital selbst am Markt beschaffen könnte.