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Stiftung Warentest warnt vor geschlossenen Immobilienfonds
| sbi

Riskante Immobilieninvestition: Die Stiftung Warentest verteilt schlechte Noten für geschlossenen Immobilienfonds.
Die Stiftung Warentest warnt vor Investitionen in geschlossene Immobilienfonds. Das geht aus einer Studie hervor, die am Dienstag von Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur der Zeitschrift Finanztest, in Berlin vorgestellt wurde. Nach Aussage von Tenhagen bergen diese Fonds zu hohe Risiken für Kleinanleger. Da es sich dabei um eine unternehmerische Beteiligung handelt, sei die Gefahr eines Totalverlusts gegeben.
Insgesamt waren 58 geschlossene Immobilienfonds untersucht worden – mit verheerendem Ergebnis. Allein 36 scheiterten bereits an der Vorprüfung. Nur acht der übrig gebliebenen 22 Fonds erhielten die Note befriedigend, keiner erhielt das Prädikat gut oder gar sehr gut. Der Testsieger erhielt die Note 2,8. Doch selbst dieses Produkt ist für Kleinanleger nicht geeignet, da die Mindestbeteiligung bei 50.000 Euro liegt. Nach Einschätzung der Verbraucherschützer sollten Verbraucher nicht mehr als fünf Prozent des eigenen Vermögens in einem geschlossenen Fonds anlegen.
Der Großteil der Fonds scheiterte an mindestens einem der sechs „K.-o.-Merkmale“ in der Vorprüfung. Ein Ausschlusskriterium war etwa, wenn mehr als die Hälfte des Kapitals durch Kredite finanziert werden muss. Die Verbraucherschützer bemängelten, dass der Geldbestand dadurch schnell überschuldet sein könnte. Zudem fielen alle Produkte durchs Raster, bei denen die Fondsgesellschaften mehr als 20 Prozent des Anlagekapitals für die eigenen Kosten abzogen. Dieses Kapital fließt demnach nicht ins direkte Fondsinvestment. In den Augen der Tester waren auch die geschlossenen Fonds zu riskant, die eine Ratenzahlung offerierten. Auch wenn der Fonds pleitegeht, müssen die Betroffenen in diesem Fall bis zum vereinbarten Gesamtbetrag weiterzahlen.
Wer in einen geschlossenen Immobilienfonds investiert, beteiligt sich an speziellen Projekten, wie etwa Büro- oder Wohnkomplexen, Einkaufszentren oder Hotels. Eine Beteiligung ist meist ab 10.000 Euro möglich. Sobald die Initiatoren das benötigte Kapital eingesammelt haben, wird der Fonds geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt profitiert der Investor von den Mieteinnahmen und schließlich vom Verkauf der Immobilie zum Ende der Laufzeit.
Der Großteil der Fonds scheiterte an mindestens einem der sechs „K.-o.-Merkmale“ in der Vorprüfung. Ein Ausschlusskriterium war etwa, wenn mehr als die Hälfte des Kapitals durch Kredite finanziert werden muss. Die Verbraucherschützer bemängelten, dass der Geldbestand dadurch schnell überschuldet sein könnte. Zudem fielen alle Produkte durchs Raster, bei denen die Fondsgesellschaften mehr als 20 Prozent des Anlagekapitals für die eigenen Kosten abzogen. Dieses Kapital fließt demnach nicht ins direkte Fondsinvestment. In den Augen der Tester waren auch die geschlossenen Fonds zu riskant, die eine Ratenzahlung offerierten. Auch wenn der Fonds pleitegeht, müssen die Betroffenen in diesem Fall bis zum vereinbarten Gesamtbetrag weiterzahlen.
Wer in einen geschlossenen Immobilienfonds investiert, beteiligt sich an speziellen Projekten, wie etwa Büro- oder Wohnkomplexen, Einkaufszentren oder Hotels. Eine Beteiligung ist meist ab 10.000 Euro möglich. Sobald die Initiatoren das benötigte Kapital eingesammelt haben, wird der Fonds geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt profitiert der Investor von den Mieteinnahmen und schließlich vom Verkauf der Immobilie zum Ende der Laufzeit.
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