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Sparziele: Privater Konsum löst Altersvorsorge ab
| sbi

Verbraucher sparen vor allem, um sich einen Konsumwunsch zu erfüllen. Für das Alter wollen weniger vorsorgen.
Die Sparziele deutscher Verbraucher haben sich geändert: Legten die meisten Sparer bislang Geld zurück, um für den Ruhestand vorzusorgen, stehen nun vielmehr zukünftige Anschaffungen im Fokus. Das ergab eine Umfrage zum Sparverhalten der Bundesbürger, die von TNS Infratest im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen durchgeführt wurde. An dritter Stelle stehen der Erwerb oder die Renovierung von Immobilien.
Der Studie zufolge sparen 58,5 Prozent der Befragten, um später Anschaffungen tätigen zu können. Im Vergleich zur Herbstumfrage 2011 ist das ein Zuwachs von 0,9 Prozentpunkten. Der vorherige Spitzenreiter "Altersvorsorge" verlor gegenüber der letzten Umfrage 11,7 Prozentpunkte und wurde nur noch von 54,2 Prozent genannt. Das Sparziel, Wohneigentum zu erwerben oder zu renovieren, sank bei der aktuellen Erhebung ebenfalls leicht von 51,4 Prozent auf 50,5 Prozent. 31,7 Prozent gaben an, in Kapitalanlagen zu investieren - in diesem Bereich wurde ein Rückgang von 1,9 Prozentpunkten verzeichnet.
Insgesamt sparen immer weniger Bundesbürger: Im Vergleich zum vergangenen Herbst sank die Zahl der Sparer um sieben Prozentpunkte, während die der Nicht-Sparer um 6,6 Prozentpunkte zunahm. Bei der Frage nach dem künftigen Sparverhalten wollten 6,8 Prozent mehr Geld auf die hohe Kante legen- 2,8 Prozentpunkte weniger als im Herbst 2011. Demgegenüber stieg die Zahl derer, die in Zukunft weniger sparen wollen (12,0 Prozent) - das entspricht einem Zuwachs von 0,6 Prozentpunkten. Das beliebteste Sparmodell ist laut Studie auch weiterhin das Sparbuch, gefolgt vom Girokonto und dem Bausparvertrag. An vierter Stelle nannten die Befragten kurzfristige Geldanlagen wie Termingeld, Tagesgeld oder Festgeld. Außerdem setzen die Sparer auch auf Immobilien, Investmentfonds und Aktien.
Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Bausparkassenverbands, sagte, die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage zeigten, dass die Umschuldung Griechenlands keine Verunsicherung bei den Bürgern auslöste. Diese hatte zum Zeitpunkt der Erhebung stattgefunden. Seiner Einschätzung nach, seien jedoch immer weniger Bürger dazu in der Lage, Rücklagen zu bilden. Zehnder sieht darin Nachwirkungen der Finanzkrise. Zudem würden die Verbraucher bei der Wahl des Anlagemodells auf Sicherheit setzen. Die Umfrage wird dreimal im Jahr durchgeführt. Für die nach Aussage des Verbands repräsentative Erhebung wurden 2.000 Verbraucher ab 14 Jahren befragt.
Insgesamt sparen immer weniger Bundesbürger: Im Vergleich zum vergangenen Herbst sank die Zahl der Sparer um sieben Prozentpunkte, während die der Nicht-Sparer um 6,6 Prozentpunkte zunahm. Bei der Frage nach dem künftigen Sparverhalten wollten 6,8 Prozent mehr Geld auf die hohe Kante legen- 2,8 Prozentpunkte weniger als im Herbst 2011. Demgegenüber stieg die Zahl derer, die in Zukunft weniger sparen wollen (12,0 Prozent) - das entspricht einem Zuwachs von 0,6 Prozentpunkten. Das beliebteste Sparmodell ist laut Studie auch weiterhin das Sparbuch, gefolgt vom Girokonto und dem Bausparvertrag. An vierter Stelle nannten die Befragten kurzfristige Geldanlagen wie Termingeld, Tagesgeld oder Festgeld. Außerdem setzen die Sparer auch auf Immobilien, Investmentfonds und Aktien.
Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Bausparkassenverbands, sagte, die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage zeigten, dass die Umschuldung Griechenlands keine Verunsicherung bei den Bürgern auslöste. Diese hatte zum Zeitpunkt der Erhebung stattgefunden. Seiner Einschätzung nach, seien jedoch immer weniger Bürger dazu in der Lage, Rücklagen zu bilden. Zehnder sieht darin Nachwirkungen der Finanzkrise. Zudem würden die Verbraucher bei der Wahl des Anlagemodells auf Sicherheit setzen. Die Umfrage wird dreimal im Jahr durchgeführt. Für die nach Aussage des Verbands repräsentative Erhebung wurden 2.000 Verbraucher ab 14 Jahren befragt.
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