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Rösler droht Griechenland mit Euro-Ausschluss
| sbi

Droht Griechenland der Euro-Ausschluss? Philipp Rösler schließt dieses Szenario nicht aus.
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) setzt Griechenlands künftige Übergangsregierung schon jetzt massiv unter Druck. Sollten die Verantwortlichen die Brüsseler Beschlüsse nicht umsetzen, drohe den Hellenen die Verbannung aus der Euro-Zone.
In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung mahnt Rösler Griechenland zur raschen Umsetzung der Reformen. Die Geduld der Euro-Länder sei begrenzt, sagte der FDP-Parteichef. "Die Griechen haben selbst die Wahl: Reformen im Euro-Raum oder keine Reformen und draußen. Einen dritten Weg gibt es nicht", so Rösler weiter. Verzögerungen im Reformprozess dürfe es nicht geben. Nachdem Georgios Papandreou am Wochenende vom Amt des Premierministers zurückgetreten war, einigten sich die griechischen Parteien auf vorgezogene Neuwahlen am 19. Februar 2012.
Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, warnte am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" vor dem Austritt Griechenlands aus der Währungsunion. "Das ist eine Lösung, die man gar nicht andenken sollte. Das wäre ein ganz dramatisches Ergebnis." Es sei unbedingt notwendig, Griechenland im Euro zu behalten. Ackermann schlägt "eine Art Marshall-Plan für Griechenland" vor. Als wichtigen Schritt bezeichnete er den kürzlich mit den Banken vereinbarten Schuldenschnitt von 50 Prozent. Als nächstes müsse dem Land dabei geholfen werden, die Wirtschaft anzukurbeln. Zudem befürwortete Ackermann die Stärkung der Finanzkraft des Eurorettungsfonds EFSF. Beim G20-Gipfel in Cannes wurde die Möglichkeit diskutiert, Reserven der Bundesbank über eine Zweckgesellschaft des EFSF heranzuziehen. Dabei sollten nach Angaben von Financial Times Deutschland vor allem Devisenreserven angezapft werden.
Insbesondere die USA, Großbritannien und Frankreich befürworten dieses Vorgehen. Da Frankreich im Zuge der Schuldenkrise zusehends unter Druck geraten ist, ist Staatspräsident Nikolas Sarkozy besonders bestrebt den EFSF zu stärken. Außerdem wird befürchtet, dass der Euro-Rettungsfonds in Höhe von 440 Milliarden Euro nicht ausreichen könnte, wenn weitere Euro-Staaten Hilfszahlungen in Anspruch nehmen müssten. Vor allem Italien steht dabei im Fokus - die Durchsetzung des italienischen Spar- und Reformprogramms wird künftig vom Internationalen Währungsfonds IWF überwacht.
Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, warnte am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" vor dem Austritt Griechenlands aus der Währungsunion. "Das ist eine Lösung, die man gar nicht andenken sollte. Das wäre ein ganz dramatisches Ergebnis." Es sei unbedingt notwendig, Griechenland im Euro zu behalten. Ackermann schlägt "eine Art Marshall-Plan für Griechenland" vor. Als wichtigen Schritt bezeichnete er den kürzlich mit den Banken vereinbarten Schuldenschnitt von 50 Prozent. Als nächstes müsse dem Land dabei geholfen werden, die Wirtschaft anzukurbeln. Zudem befürwortete Ackermann die Stärkung der Finanzkraft des Eurorettungsfonds EFSF. Beim G20-Gipfel in Cannes wurde die Möglichkeit diskutiert, Reserven der Bundesbank über eine Zweckgesellschaft des EFSF heranzuziehen. Dabei sollten nach Angaben von Financial Times Deutschland vor allem Devisenreserven angezapft werden.
Insbesondere die USA, Großbritannien und Frankreich befürworten dieses Vorgehen. Da Frankreich im Zuge der Schuldenkrise zusehends unter Druck geraten ist, ist Staatspräsident Nikolas Sarkozy besonders bestrebt den EFSF zu stärken. Außerdem wird befürchtet, dass der Euro-Rettungsfonds in Höhe von 440 Milliarden Euro nicht ausreichen könnte, wenn weitere Euro-Staaten Hilfszahlungen in Anspruch nehmen müssten. Vor allem Italien steht dabei im Fokus - die Durchsetzung des italienischen Spar- und Reformprogramms wird künftig vom Internationalen Währungsfonds IWF überwacht.
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