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Fitch stuft Italien aufgrund von Parlamentswahlen herab
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Schlechtes Zeugnis für Italien: Bei Fitch wird das Euro-Land nur noch drei Stufen über Ramschniveau geführt.
Die Ratingagentur Fitch hat Italiens Bonität von „A-“ auf „BBB+“ herabgestuft. Damit werden Anleihen des Euro-Landes nur noch drei Stufen über dem sogenannten Ramschniveau geführt. Die Ratingagentur begründete ihren Schritt damit, dass sich der unklare Wahlausgang ungünstig auf die Kreditwürdigkeit Italiens auswirke. Zudem bescheinigte Fitch der italienischen Bonität einen „negativen“ Ausblick - damit droht dem Land in naher Zukunft eine erneute Herabstufung.
Italien befindet sich seit den Parlamentswahlen in einer politischen Pattsituation. Das Mitte-Links-Bündnis um Pier Luigi Bersani hat zwar die Mehrheit im italienischen Abgeordnetenhaus inne, ist allerdings nicht als stärkste Kraft im Senat vertreten – es droht eine Blockade durch die gleichberechtigte zweite Kammer Italiens. Da es derzeit keinen klaren Sieger gebe, sei es unwahrscheinlich, dass Italiens Parteien in den kommenden Wochen eine stabile Regierung bilden können. Dadurch seien die Erfolgsaussichten für weitere Reformen gemindert, was wiederum die Märkte verunsichern würde, hieß es in der Mitteilung weiter.
Auch Moody`s hatte Italien bereits mit einer Herabstufung der Bonität gedroht. Der unter dem bisherigen Staatsoberhaupt Mario Monti angestoßene Reformkurs könne sich nun verzögern, hatte die US-Ratingagentur argumentiert. Dadurch drohe Italien politischer Stillstand. Sowohl bei Moody`s als auch beim dritten großen Ratingunternehmen Standard & Poors (S&P) rangiert die italienische Bonität bereits in der „B-Klasse“. Bei S&P liegt sie aktuell bei „BBB+“, bei Moody`s sogar noch eine Stufe niedriger bei „Baa2“.
Ein schlechtes Ranking erschwert es einem Staat in der Regel, sich frisches Geld am Kapitalmarkt zu leihen. Italiens finanzielle Probleme könnten durch die Herabstufung von Fitch demnach weiter wachsen. Bisher reagierte der italienische Anleihemarkt jedoch kaum auf die Entscheidung der Agentur.
Auch Moody`s hatte Italien bereits mit einer Herabstufung der Bonität gedroht. Der unter dem bisherigen Staatsoberhaupt Mario Monti angestoßene Reformkurs könne sich nun verzögern, hatte die US-Ratingagentur argumentiert. Dadurch drohe Italien politischer Stillstand. Sowohl bei Moody`s als auch beim dritten großen Ratingunternehmen Standard & Poors (S&P) rangiert die italienische Bonität bereits in der „B-Klasse“. Bei S&P liegt sie aktuell bei „BBB+“, bei Moody`s sogar noch eine Stufe niedriger bei „Baa2“.
Ein schlechtes Ranking erschwert es einem Staat in der Regel, sich frisches Geld am Kapitalmarkt zu leihen. Italiens finanzielle Probleme könnten durch die Herabstufung von Fitch demnach weiter wachsen. Bisher reagierte der italienische Anleihemarkt jedoch kaum auf die Entscheidung der Agentur.
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