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Negative Inflation in der Eurozone: Jährliche Rate sinkt auf -0,1 Prozent
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Die Inflation in der Eurozone erreichte im September erstmals seit März wieder einen negativen Wert.
Die jährliche Inflationsrate im Euroraum hat im September 2015 mit -0,1 Prozent erstmals seit einem halben Jahr wieder einen negativen Wert erreicht. Verglichen mit dem Vormonat bedeutet das einen Rückgang um 0,2 Prozentpunkte. Dies teilte das statistische Amt der Europäischen Union, Eurostat, am Freitag mit.
Auch bei der Gegenüberstellung mit dem Vorjahresmonat zeichnet sich ein Rückgang der Teuerungsrate ab: Im September vergangenen Jahres hatte die jährliche Inflation innerhalb der Währungsunion noch bei 0,3 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte über dem aktuellen Niveau gelegen.
Berechnet wird die jährliche Inflationsrate anhand des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (kurz HVPI), dem ein EU-weit einheitlicher Warenkorb zugrunde liegt. Eine Auswertung der prozentualen Preisveränderungen dieses Warenkorbs und seiner Bestandteile nimmt das statistische Amt nicht nur für die Eurozone, sondern auch für die Europäische Union und deren einzelne Mitgliedsstaaten vor.
Eine Deflation wurde dabei in 17 Ländern gemessen, allen voran in Zypern (Inflationsrate von -1,9 Prozent), Rumänien (-1,5 Prozent) und Spanien (-1,1 Prozent). Der höchste Preisanstieg wurde indes in Malta (1,6 Prozent), Belgien, Portugal und Schweden (je 0,9 Prozent) festgestellt. In Deutschland lag die Inflationsrate, gemessen am europaweiten Verbraucherpreisindex, bei -0,2 Prozent. Anhand des Verbraucherpreisindex für Deutschland ermittelte das Statistische Bundesamt kürzlich eine jährliche Inflationsrate von 0,0 Prozent.
Kraft- und Brennstoffe verursachen Deflation
Dieses Ergebnis ist insbesondere auf die rückläufigen Raten in den Teilindizes Kraftstoffe für Verkehrsmittel (-0,71 Prozentpunkte), flüssige Brennstoffe (-0,25 Prozentpunkte), ebenso wie Milch, Käse und Eier (-0,06 Prozentpunkte) zurückzuführen. Dem entgegen verhinderten die Teilindizes Restaurants (+0,12 Prozentpunkte), Gemüse (+0,11 Prozentpunkte) und Tabak (+0,08 Prozentpunkte) ein stärkeres Absinken der übergreifenden Teuerungsrate.Berechnet wird die jährliche Inflationsrate anhand des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (kurz HVPI), dem ein EU-weit einheitlicher Warenkorb zugrunde liegt. Eine Auswertung der prozentualen Preisveränderungen dieses Warenkorbs und seiner Bestandteile nimmt das statistische Amt nicht nur für die Eurozone, sondern auch für die Europäische Union und deren einzelne Mitgliedsstaaten vor.
Europäische Union rutscht erneut in die negative Inflation
In der Europäischen Union verzeichnete die jährliche Inflationsrate im September im Monatsvergleich ein Minus von 0,1 Prozentpunkten und fiel damit ebenfalls auf einen negativen Wert von -0,1 Prozent zurück. Noch ein Jahr zuvor hatte die Teuerungsrate 0,4 Prozent betragen. Einen Rückgang der jährlichen Inflationsrate ermittelte Eurostat in achtzehn der insgesamt 28 Mitgliedsstaaten des Verbundes. In weiteren sechs zeichnete sich gegenüber August 2015 ein Anstieg ab, während die Rate in vier Staaten unverändert blieb.Eine Deflation wurde dabei in 17 Ländern gemessen, allen voran in Zypern (Inflationsrate von -1,9 Prozent), Rumänien (-1,5 Prozent) und Spanien (-1,1 Prozent). Der höchste Preisanstieg wurde indes in Malta (1,6 Prozent), Belgien, Portugal und Schweden (je 0,9 Prozent) festgestellt. In Deutschland lag die Inflationsrate, gemessen am europaweiten Verbraucherpreisindex, bei -0,2 Prozent. Anhand des Verbraucherpreisindex für Deutschland ermittelte das Statistische Bundesamt kürzlich eine jährliche Inflationsrate von 0,0 Prozent.
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