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Leitzins: Experten erwarten keine Zinserhöhung bis Mitte 2014
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Euro-Symbol vor der Europäischen Zentralbank: Vermutlich wird die Niedrigzinsphase noch mehrere Monate anhalten.
Finanzanalysten und Volkswirte gehen mehrheitlich davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins bis Mitte 2014 nicht anheben wird. Dies ergab eine Umfrage von Dow Jones Newswires, über die die Onlineausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) am Dienstag berichtete. Für die kommende Zinsentscheidung am Donnerstag rechnen sogar alle 49 Umfrageteilnehmer damit, dass die EZB den Leitzins auf dem derzeit historischen Tiefstand von 0,5 Prozent belässt.
Zwar habe sich die Konjunktur zuletzt erholt, die wirtschaftliche Auslastung der Eurozone sei jedoch nach wie vor gering, sagte Kristian Tödtmann von der DekaBank. Dadurch steige auch der Inflationsdruck auf absehbare Zeit nicht merklich an. Die Währungshüter hätten somit aktuell viel Spielraum, um die Wirtschaft anzukurbeln.
Die Notenbanker haben ihre wirtschaftlichen Prognosen für 2013 und 2014 indes leicht angehoben. Für das laufende Jahr war zunächst ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,6 Prozent erwartet worden – die EZB rechnet nun nur noch mit 0,5 Prozent. Für 2014 veranschlagt die EZB ein Wachstum von 1,1 Prozent – zuvor war der Anstieg auf 1,0 Prozent geschätzt worden. Johannes Mayr von der BayernLB geht dennoch davon aus, dass der EZB-Rat den positiven Trend lediglich als Bestätigung seiner bisherigen Geldpolitik betrachtet, statt ihn als Anlass für eine möglicherweise vorschnelle Zinserhöhung zu nehmen.
EZB-Präsident Mario Draghi hatte auf der Ratssitzung im Juli angekündigt, dass die Notenbank den Leitzins über einen längeren Zeitraum hinweg auf seinem derzeitigen Niveau belassen oder sogar noch weiter absenken werde. Mit dieser „Forward Guidance“ verfolgte die EZB das Ziel, die an den Finanzmärkten kursierenden Gerüchte über eine baldige Zinserhöhung auszuräumen.
Die Notenbanker haben ihre wirtschaftlichen Prognosen für 2013 und 2014 indes leicht angehoben. Für das laufende Jahr war zunächst ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,6 Prozent erwartet worden – die EZB rechnet nun nur noch mit 0,5 Prozent. Für 2014 veranschlagt die EZB ein Wachstum von 1,1 Prozent – zuvor war der Anstieg auf 1,0 Prozent geschätzt worden. Johannes Mayr von der BayernLB geht dennoch davon aus, dass der EZB-Rat den positiven Trend lediglich als Bestätigung seiner bisherigen Geldpolitik betrachtet, statt ihn als Anlass für eine möglicherweise vorschnelle Zinserhöhung zu nehmen.
EZB-Präsident Mario Draghi hatte auf der Ratssitzung im Juli angekündigt, dass die Notenbank den Leitzins über einen längeren Zeitraum hinweg auf seinem derzeitigen Niveau belassen oder sogar noch weiter absenken werde. Mit dieser „Forward Guidance“ verfolgte die EZB das Ziel, die an den Finanzmärkten kursierenden Gerüchte über eine baldige Zinserhöhung auszuräumen.
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