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IWF drängt EZB zu weiterer Leitzinssenkung
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Höchste Zeit für eine erneute Leitzinssenkung? Der IWF drängt die EZB, seine Geldpolitik noch weiter zu lockern.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag aufgefordert, mit einer weiteren Leitzinssenkung auf die anhaltende Rezession in der Euro-Zone zu reagieren. Verschiedenen Medienberichten zufolge befürchtet der IWF, dass sich andernfalls die finanziellen und wirtschaftlichen Probleme wieder verschärfen könnten. Das dringend benötigte wirtschaftliche Wachstum innerhalb der Währungsunion könne nur durch eine noch lockerere Geldpolitik wieder hergestellt werden.
Die Notenbank sollte nach Einschätzung des IWF auch nicht vor drastischen Maßnahmen wie etwa einem negativen Einlagenzins zurückschrecken. Zinssenkungen würden die Nachfrage im Euro-Raum stärken und dem Deflationsdruck entgegenwirken, heißt es im aktuellen Ausblick des IWF auf die Euro-Zone. Auch die enorme Jugend-Arbeitslosigkeit sei eine Gefahr für die Wirtschaft und die europäische Währungsunion im Allgemeinen.
Neben Zinssenkungen solle die EZB jedoch auch weitere Alternativen in Betracht ziehen. Vorstellbare Optionen seien etwa neue Langzeitkredite für Krisenländer und der direkte Ankauf von privaten Vermögenswerten. Dadurch könnten kleine und mittlere Unternehmen in Krisenländern wie Italien oder Spanien günstigere Kredite aufnehmen, so der Währungsfonds. In seinem Ausblick fordert der IWF zudem, dass von der Pleite bedrohte Banken direkt mit Geld aus dem permanenten Euro-Rettungsschirm ESM versorgt werden sollen.
In ihrer letzten Ratssitzung hatte die EZB angekündigt, den historisch niedrigen Leitzins längerfristig auf dem aktuellen Niveau zu belassen – und ihn bei Bedarf sogar noch weiter zu senken. Mit dieser Aussage hatte sich die Notenbank erstmals in der Geschichte bezüglich ihrer zukünftigen Zinspolitik festgelegt.
Neben Zinssenkungen solle die EZB jedoch auch weitere Alternativen in Betracht ziehen. Vorstellbare Optionen seien etwa neue Langzeitkredite für Krisenländer und der direkte Ankauf von privaten Vermögenswerten. Dadurch könnten kleine und mittlere Unternehmen in Krisenländern wie Italien oder Spanien günstigere Kredite aufnehmen, so der Währungsfonds. In seinem Ausblick fordert der IWF zudem, dass von der Pleite bedrohte Banken direkt mit Geld aus dem permanenten Euro-Rettungsschirm ESM versorgt werden sollen.
In ihrer letzten Ratssitzung hatte die EZB angekündigt, den historisch niedrigen Leitzins längerfristig auf dem aktuellen Niveau zu belassen – und ihn bei Bedarf sogar noch weiter zu senken. Mit dieser Aussage hatte sich die Notenbank erstmals in der Geschichte bezüglich ihrer zukünftigen Zinspolitik festgelegt.
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