Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unserer Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.
Zur Cookierichtlinie
Inflation verzeichnete im Juni 2013 einen Anstieg auf 1,8 Prozent
| fre

Geldscheine im Wind: Die Geldentwertung in der Bundesrepublik hat zum zweiten Mal in Folge zugenommen.
Die Inflation in Deutschland steigt wieder: Im Juni kletterte die Teuerungsrate auf 1,8 Prozent - im Mai waren die Preise noch um 1,5 Prozent gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt auf Basis einer ersten Schätzung am Montag mit. Der Hauptgrund für den Anstieg seien zum vierten Monat in Folge Lebensmittel, die sich im Vergleich zum Juni 2012 um durchschnittlich 5,4 Prozent verteuerten. In den ersten Monaten dieses Jahres war die Inflationsrate noch kontinuierlich gesunken.
Medienberichten zufolge führt Commerzbank-Ökonomin Ulrike Rondorf den massiven Anstieg der Lebensmittelpreise zum Teil auf die großflächigen Überflutungen in der Bundesrepublik zurück. Diese hätten zu Ernteausfällen und Verzögerungen beim Transport geführt. Dem Bundeslandwirtschaftsministerium zufolge seien fast eine halbe Million Hektar Agrarland durch Überschwemmungen und Starkregen in Mitleidenschaft gezogen worden. Auf vielen Höfen und Feldern stehe noch immer das Wasser. Das Ministerium schätzt den finanziellen Schaden für die Landwirtschaft auf rund 400 Millionen Euro.
Auch andere Länder – wie beispielsweise Neuseeland – waren von schlechten Ernten betroffen. Von dort werde viel Obst importiert, welches im Preis deshalb aktuell besonders stark ansteige, sagte Rondorf. Dadurch werde der Anstieg der Inflationsrate zusätzlich begünstigt. Weitere Preistreiber im Monat Juni waren eine Vielzahl von Dienstleistungen. So hatten sich etwa Reisen, Restaurantbesuche und Hotelübernachtungen in der ersten Jahreshälfte spürbar verteuert. Verglichen mit dem Vorjahresmonat zogen auch die Energiepreise im Juni um drei Prozent kräftig an.
Ökonomen rechnen damit, dass die Preise in Deutschland künftig stärker steigen als durchschnittlich in der Euro-Zone. Grund seien die robuste Konjunktur und deutliche Lohnerhöhungen, die im ersten Quartal bei 3,5 Prozent lagen, sagte Holger Sandte, Europa-Chefvolkswirt von Nordea. dadurch hätten die Unternehmen mehr Spielraum, erhöhte Kosten an die Verbraucher weiterzugeben.
Auch andere Länder – wie beispielsweise Neuseeland – waren von schlechten Ernten betroffen. Von dort werde viel Obst importiert, welches im Preis deshalb aktuell besonders stark ansteige, sagte Rondorf. Dadurch werde der Anstieg der Inflationsrate zusätzlich begünstigt. Weitere Preistreiber im Monat Juni waren eine Vielzahl von Dienstleistungen. So hatten sich etwa Reisen, Restaurantbesuche und Hotelübernachtungen in der ersten Jahreshälfte spürbar verteuert. Verglichen mit dem Vorjahresmonat zogen auch die Energiepreise im Juni um drei Prozent kräftig an.
Ökonomen rechnen damit, dass die Preise in Deutschland künftig stärker steigen als durchschnittlich in der Euro-Zone. Grund seien die robuste Konjunktur und deutliche Lohnerhöhungen, die im ersten Quartal bei 3,5 Prozent lagen, sagte Holger Sandte, Europa-Chefvolkswirt von Nordea. dadurch hätten die Unternehmen mehr Spielraum, erhöhte Kosten an die Verbraucher weiterzugeben.
Weitere Nachrichten über Konto-Kredit
- 12.08.2016
Inflationsrate erneut gestiegen: Diese Posten auf dem Einkaufszettel wurden im Juli teurer
Die Verbraucherpreise sind im Juli erneut gestiegen. Für welche Waren und Dienstleistungen die Deutschen mehr bezahlen mussten und für welche weniger. » mehr
- 11.08.2016
Zinstief verändert Sparverhalten der Deutschen: Jeder Fünfte spart jetzt anders
Ein Fünftel aller Sparer hat von den Niedrigzinsen genug und inzwischen sein Sparverhalten geändert. Auf diese Bankkunden trifft das besonders zu. » mehr
- 03.08.2016
Überweisen im Whatsapp-Tempo: Wie Instant Payment unser Leben verändern könnte
In wenigen Jahren wird es möglich sein, Geld innerhalb von Sekunden zu versenden. Für Verbraucher könnte sich damit einiges ändern. » mehr