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Inflation in Deutschland: Verbraucherpreise um 0,3 Prozent gestiegen
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Inflation: Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,3 Prozent gestiegen.
Die jährliche Inflationsrate in Deutschland hat sich im Oktober auf 0,3 Prozent erhöht, bewegt sich jedoch weiterhin auf einem niedrigen Niveau, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilt. Im September noch hatte die Teuerungsrate mit 0,0 Prozent den bislang zweitniedrigsten Wert dieses Jahres erreicht.
Den Hauptgrund für die weiterhin niedrige Inflationsrate im vergangenen Monat lieferten wie bereits im vorangegangenen Monat die Energiepreise, welche sich im Vergleich zum Oktober 2014 um 8,6 Prozent verbilligten. Insbesondere bei Kraftstoffen (-13,1 Prozent) und Haushaltsenergie (-6,5 Prozent) gingen die Preise im Jahresvergleich deutlich zurück. Unter Ausschluss der Energiepreise hätte die jährliche Inflation im diesjährigen Oktober statt bei 0,3 bei 1,4 Prozent gelegen.
Neben den Nahrungsmitteln kam es auch bei einigen Waren, darunter etwa Zeitungen und Zeitschriften (+6,0 Prozent) sowie Tabakwaren (+4,3 Prozent), zu einem Preisanstieg. Warenübergreifend wurde allerdings ein Rückgang um 0,8 Prozent festgestellt – nicht zuletzt aufgrund der rückläufigen Preise für Unterhaltungselektronik (-2,9 Prozent) und Telefone (-5,2 Prozent).
Für Dienstleistungen mussten deutsche Verbraucher im Oktober hingegen durchschnittlich 1,2 Prozent mehr bezahlen als noch ein Jahr zuvor. Grund dafür ist insbesondere die Erhöhung der Nettokaltmieten. Mit 1,1 Prozent ist der Preisanstieg zwar vergleichsweise gering; da die Mietausgaben jedoch für ein Fünftel aller Konsumausgaben eines deutschen Durchschnittshaushaltes verantwortlich sind, fällt die Preiserhöhung zugleich stärker ins Gewicht. Neben der Nettokaltmiete verteuerten sich im Dienstleistungssektor zudem die Personenbeförderung im Straßenverkehr, darunter etwa Taxifahrten mit 13,4 Prozent.
Der Berechnung der jährlichen Inflationsrate liegt ein auf Deutschland zugeschnittener Verbraucherpreisindex zugrunde, welcher die Preisentwicklung aller für private Konsumzwecke gekauften Waren und Dienstleistungen widerspiegelt.
Verbraucher zahlen mehr für Nahrung und Miete
Gestiegen sind indes die Preise für Nahrungsmittel. Verglichen mit dem Oktober letzten Jahres ergab sich hier laut Destatis ein Plus von 1,6 Prozent. Zurückzuführen ist dieses insbesondere auf die Entwicklung der Obst- und Gemüsepreise, die im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,7 respektive 13,1 Prozent stiegen. Demgegenüber wurden Molkereiprodukte und Eier um durchschnittlich sechs Prozent billiger.Neben den Nahrungsmitteln kam es auch bei einigen Waren, darunter etwa Zeitungen und Zeitschriften (+6,0 Prozent) sowie Tabakwaren (+4,3 Prozent), zu einem Preisanstieg. Warenübergreifend wurde allerdings ein Rückgang um 0,8 Prozent festgestellt – nicht zuletzt aufgrund der rückläufigen Preise für Unterhaltungselektronik (-2,9 Prozent) und Telefone (-5,2 Prozent).
Für Dienstleistungen mussten deutsche Verbraucher im Oktober hingegen durchschnittlich 1,2 Prozent mehr bezahlen als noch ein Jahr zuvor. Grund dafür ist insbesondere die Erhöhung der Nettokaltmieten. Mit 1,1 Prozent ist der Preisanstieg zwar vergleichsweise gering; da die Mietausgaben jedoch für ein Fünftel aller Konsumausgaben eines deutschen Durchschnittshaushaltes verantwortlich sind, fällt die Preiserhöhung zugleich stärker ins Gewicht. Neben der Nettokaltmiete verteuerten sich im Dienstleistungssektor zudem die Personenbeförderung im Straßenverkehr, darunter etwa Taxifahrten mit 13,4 Prozent.
Der Berechnung der jährlichen Inflationsrate liegt ein auf Deutschland zugeschnittener Verbraucherpreisindex zugrunde, welcher die Preisentwicklung aller für private Konsumzwecke gekauften Waren und Dienstleistungen widerspiegelt.
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