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Inflation in der Euro-Zone fällt auf Fünf-Jahres-Tief
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Die gefährlich niedrige Inflation bereitet den Notenbankern auch weiterhin Kopfzerbrechen.
Die Inflation in der Euro-Zone ist auf den niedrigsten Wert seit fünf Jahren gesunken. Die Verbraucherpreise stiegen im Juli lediglich um 0,4 Prozent im Vorjahresvergleich. Dies teilte das Europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag unter Berufung auf erste Schätzungen mit.
Mit 0,4 Prozent liegt die Inflationsrate weit vom Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) entfernt, die einen Wert von knapp zwei Prozent anstrebt. Eine niedrigere Teuerungsrate gab es zuletzt im Oktober 2009, als die Preise aufgrund der internationalen Finanzkrise sogar um 0,1 Prozent gesunken waren. Hauptgrund für die geringe Inflation im Juli sind den Statistikern zufolge die gesunkenen Energiepreise: Strom, Gas und Öl kosteten durchschnittlich ein Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Lebensmittel und Alkohol verbilligten sich im Schnitt um 0,3 Prozent. Wie bereits im Juni stiegen hingegen die Preise für Dienstleistungen: Im Vergleich zu Juli 2013 mussten Verbraucher 1,3 Prozent mehr zahlen.
Auch die Teuerungsrate in Deutschland erreichte im Juli den niedrigsten Stand seit über vier Jahren. Ebenfalls am Donnerstag teilte das Statistische Bundesamt mit, dass die Inflation in der Bundesrepublik bei lediglich 0,8 Prozent liegt. Die Statistiker in Wiesbaden berufen sich dabei auf vorläufige Zahlen. Hauptursache für den Rückgang waren auch hier die Energiepreise, die im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent nachgaben. Die Preise für Nahrungsmittel blieben dagegen nahezu konstant.
Die kontinuierlich sinkenden Inflationsraten schüren bereits seit Monaten die Angst vor einer Deflation. Um einem solchen Preisverfall vorzubeugen, hatte die EZB bereits Anfang Juni ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen: Der Leitzins wurde von 0,25 Prozent auf aktuell nur noch 0,15 Prozent gesenkt. Zudem führte die EZB Strafzinsen für alle Banken ein, die Geld bei der Notenbank anlegen wollen. Ob die EZB-Banker angesichts der aktuellen Inflationswerte weitere Maßnahmen ergreifen, wird sich auf der nächsten EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag zeigen.
Auch die Teuerungsrate in Deutschland erreichte im Juli den niedrigsten Stand seit über vier Jahren. Ebenfalls am Donnerstag teilte das Statistische Bundesamt mit, dass die Inflation in der Bundesrepublik bei lediglich 0,8 Prozent liegt. Die Statistiker in Wiesbaden berufen sich dabei auf vorläufige Zahlen. Hauptursache für den Rückgang waren auch hier die Energiepreise, die im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent nachgaben. Die Preise für Nahrungsmittel blieben dagegen nahezu konstant.
Die kontinuierlich sinkenden Inflationsraten schüren bereits seit Monaten die Angst vor einer Deflation. Um einem solchen Preisverfall vorzubeugen, hatte die EZB bereits Anfang Juni ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen: Der Leitzins wurde von 0,25 Prozent auf aktuell nur noch 0,15 Prozent gesenkt. Zudem führte die EZB Strafzinsen für alle Banken ein, die Geld bei der Notenbank anlegen wollen. Ob die EZB-Banker angesichts der aktuellen Inflationswerte weitere Maßnahmen ergreifen, wird sich auf der nächsten EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag zeigen.
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