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Inflation: Energiepreise drücken Teuerungsrate im Januar
| bbi

Gefallene Preise: Energie war im Januar spürbar günstiger als noch vor Jahresfrist.
Die Inflationsrate in Deutschland lag im Januar bei 1,3 Prozent. Das geht aus den vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag hervor. Im Dezember hatte der Wert noch 1,4 Prozent betragen. Die vergleichsweise geringe Teuerungsrate führt die Behörde vor allem auf die niedrigen Kosten im Energiebereich zurück.
Die Energiepreise gaben demnach im Vergleich zum Januar des vergangenen Jahres um 1,8 Prozent nach. Dagegen sind Nahrungsmittel deutlich teurer geworden: Die Preise stiegen um 3,6 Prozent, womit die Inflationsrate in diesem Bereich deutlich über der durchschnittlichen Gesamtteuerung liegt. Die Kosten für Wohnungsmieten erhöhten sich um 1,5 Prozent.
Nachdem sich die Inflationsrate des vergangenen Jahres im Schnitt auf 1,5 Prozent belaufen hatte, erwarten die Wirtschaftsweisen der Bundesregierung für dieses Jahr einen Wert von 1,9 Prozent. Grund sei die verbesserte Konjunktur. Der Volkswirt Alexander Krüger geht laut „Spiegel Online“ von einem Preisanstieg in ähnlicher Höhe aus: Da sich die Konjunktur erholt, werde die Inflationsrate steigen – aber dennoch deutlich unter zwei Prozent bleiben.
Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mit ihrer Geldpolitik eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an. Bei einer Teuerung in dieser Höhe spricht die Notenbank von stabilen Preisen. Um der Gefahr eines allgemeinen Preisverfalls entgegenzuwirken, hatte die EZB im November den Leitzins auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gesenkt. Der Chef der Notenbank, Mario Draghi, hatte zuletzt erklärt, dass die EZB die Zinsen noch für längere Zeit auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau belassen würde.
Nachdem sich die Inflationsrate des vergangenen Jahres im Schnitt auf 1,5 Prozent belaufen hatte, erwarten die Wirtschaftsweisen der Bundesregierung für dieses Jahr einen Wert von 1,9 Prozent. Grund sei die verbesserte Konjunktur. Der Volkswirt Alexander Krüger geht laut „Spiegel Online“ von einem Preisanstieg in ähnlicher Höhe aus: Da sich die Konjunktur erholt, werde die Inflationsrate steigen – aber dennoch deutlich unter zwei Prozent bleiben.
Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mit ihrer Geldpolitik eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an. Bei einer Teuerung in dieser Höhe spricht die Notenbank von stabilen Preisen. Um der Gefahr eines allgemeinen Preisverfalls entgegenzuwirken, hatte die EZB im November den Leitzins auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gesenkt. Der Chef der Notenbank, Mario Draghi, hatte zuletzt erklärt, dass die EZB die Zinsen noch für längere Zeit auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau belassen würde.
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