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Inflation 2013: Kraftstoffe und Heizöl drücken die Preise
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Neben Strom waren Obst und Gemüse im vergangenen Jahr die größten Preistreiber.
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent angestiegen: Die Inflationsrate lag damit auf dem niedrigsten Stand seit 2010. Dies ergaben am Montag veröffentlichte erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Gründe für diese Entwicklung waren in erster Linie die sinkenden Preise für Kraftstoffe und Heizöl, die im Vorjahresvergleich um 5,9 Prozent nachgaben.
Die Strompreise stiegen dagegen kräftig um 11,2 Prozent - dem Bericht zufolge in erster Linie aufgrund der im Zuge der Energiewende erhöhten Umlagen. Auch Lebensmittel verteuerten sich im vergangenen Jahr deutlich: Mit 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erreichte der Preisanstieg im Dezember seinen Höhepunkt. Mit lediglich durchschnittlich 1,5 Prozent lag die Inflation im vergangenen Jahr deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank, die erst bei einer Rate von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen spricht.
Im Vorjahresvergleich legten die Verbraucherpreise in Deutschland im Dezember um 1,4 Prozent zu - angesichts von 1,3 Prozent im November und dem Jahrestief von 1,2 Prozent im Oktober stieg die Inflation damit leicht. Simon Junker, Deutschlandexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, geht Medienberichten zufolge davon aus, dass sich der moderate Aufwärtstrend bei den Preisen weiterhin fortsetzt. Auch Commerzbank-Volkswirt Johannes Werner sieht in der guten Konjunktur und den stärker steigenden Löhne einen Indikator für einen Preisauftrieb in den kommenden Quartalen.
Die Jahresrate werde jedoch frühestens Ende 2014 wieder die Zwei-Prozent-Marke erreichen, schätzt Junker. Dies sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass deutsche Unternehmen derzeit nur mühsam Preiserhöhungen im internationalen Wettbewerb durchsetzen können.
Im Vorjahresvergleich legten die Verbraucherpreise in Deutschland im Dezember um 1,4 Prozent zu - angesichts von 1,3 Prozent im November und dem Jahrestief von 1,2 Prozent im Oktober stieg die Inflation damit leicht. Simon Junker, Deutschlandexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, geht Medienberichten zufolge davon aus, dass sich der moderate Aufwärtstrend bei den Preisen weiterhin fortsetzt. Auch Commerzbank-Volkswirt Johannes Werner sieht in der guten Konjunktur und den stärker steigenden Löhne einen Indikator für einen Preisauftrieb in den kommenden Quartalen.
Die Jahresrate werde jedoch frühestens Ende 2014 wieder die Zwei-Prozent-Marke erreichen, schätzt Junker. Dies sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass deutsche Unternehmen derzeit nur mühsam Preiserhöhungen im internationalen Wettbewerb durchsetzen können.
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