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ILO: Rekord-Arbeitslosigkeit bei Euro-Austritt von Griechenland
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Auch in der Bundesrepublik würde die Arbeitslosenquote bei einem Austritt Griechenlands erheblich steigen.
Die Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) warnt vor einem Austritt Griechenlands aus der Währungsunion, da die Arbeitslosigkeit der Euro-Länder in diesem Fall drastisch ansteigen würde. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung heute. Doch nicht nur kriselnde südeuropäische Länder wären betroffen – auch die Bundesrepublik müsste mit deutlich höheren Arbeitslosenzahlen rechnen.
Einen Austritt Griechenlands aus dem Euro-Verbund gilt es dringend zu vermeiden – dazu mahnen aktuelle Erhebungen der ILO. Denn ein solcher Schritt hätte gravierende Folgen. Laut ILO-Volkswirt Ekkehard Ernst würde die Arbeitslosigkeit im Falle eines Austritts auf durchschnittlich 13 Prozent in den 17 Mitgliedsstaaten ansteigen. Ende 2011 lag sie noch bei zehn Prozent. Auch das scheinbar krisenfeste Deutschland würde einen Anstieg der Arbeitslosenquote erfahren. Bis 2015 könne diese auf neun Prozent klettern. Nach jüngsten Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit lag sie im August bei 6,8 Prozent und war somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte gesunken.
Besonders stark betroffen wären laut Ernst die Krisenländer Spanien und Portugal. Für 2014 prognostiziere er Spanien demnach eine Arbeitslosenrate von 27,7 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit würde dort sogar auf 51,3 Prozent ansteigen. Auch Portugal würde einen Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.
Das schlimmste Szenario prophezeit der Volkswirt im Falle eines vollständigen Zerfalls der Währungsunion. Unter dieser Voraussetzung rechne er für Deutschland im Jahr 2014 mit einem Anstieg der Jobsuchenden auf 11,3 Prozent. Die Quote würde anschließend in dieser Höhe verharren. Frankreich müsse mit etwa 17 Prozent, und Spanien sogar mit fast 37 Prozent Arbeitslosigkeit rechnen. Ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone stelle dementsprechend vor allem für die europäische Jugend eine Katastrophe dar.
Besonders stark betroffen wären laut Ernst die Krisenländer Spanien und Portugal. Für 2014 prognostiziere er Spanien demnach eine Arbeitslosenrate von 27,7 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit würde dort sogar auf 51,3 Prozent ansteigen. Auch Portugal würde einen Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.
Das schlimmste Szenario prophezeit der Volkswirt im Falle eines vollständigen Zerfalls der Währungsunion. Unter dieser Voraussetzung rechne er für Deutschland im Jahr 2014 mit einem Anstieg der Jobsuchenden auf 11,3 Prozent. Die Quote würde anschließend in dieser Höhe verharren. Frankreich müsse mit etwa 17 Prozent, und Spanien sogar mit fast 37 Prozent Arbeitslosigkeit rechnen. Ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone stelle dementsprechend vor allem für die europäische Jugend eine Katastrophe dar.
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