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Griechenland legt Streit um Rentenkürzungen bei: Sparpaket steht
| sbi
Der Auszahlung des zweiten Hilfspakets für Griechenland scheint nichts mehr im Weg zu stehen: Medienberichten zufolge bestätigte Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), dass die Parteispitzen der griechischen Übergangsregierung nach zähen Verhandlungen die Forderungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU akzeptieren. Noch am Vormittag schienen die Verhandlungen am Streit um die geforderten Kürzungen von Zusatzrenten zu scheitern.
Griechenland muss sparen - auch bei der Rente. Ohne ein umfassendes Sparpaket droht dem Land die Pleite.
Nach Angaben griechischer Regierungskreise fehlten Griechenland zuletzt noch 300 Millionen Euro, um in diesem Jahr die geforderten Einsparungen in Höhe von 3,3 Milliarden Euro zu erreichen - das entspricht 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. "Solange die Politik nicht in der Lage ist, Maßnahmen zur Veränderung des Landes zu ergreifen und ein neues Griechenland zu schaffen, werden wir weiter gezwungen sein, Löhne und Renten zu kürzen", sagte Griechenlands Wirtschaftsminister Michalis Chrysochoidis der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Um weiterhin Finanzhilfen internationaler Geldgeber zu erhalten, hatte die Troika aus EZB, EU und IWF ein umfassendes Sparpaket und nachhaltige Reformen gefordert. Am Abend treffen sich die Finanzminister der Eurozone in Brüssel. Auch der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos wird an dem Treffen teilnehmen. Venizelos sagte im griechischen Fernsehen, er "hoffe, dass das Treffen der Euro-Gruppe stattfindet und das neue Programm genehmigt." Vom Ausgang der Gespräche hänge das finanzielle Überleben Griechenlands ab.
Die Regierungsparteien Griechenlands haben sich mit den Vertretern der Troika bereits am Morgen darauf geeinigt den Mindestbruttolohn um 22 Prozent zu kürzen - das Urlaubsgeld soll hingegen nicht gestrichen werden. Nach Angaben griechischer Medien sollen zudem die Löhne der Privatwirtschaft so lange eingefroren werden, bis die Arbeitslosenquote auf zehn Prozent gesunken ist. Aktuell sind rund 19 Prozent der erwerbsfähigen Griechen ohne Job. Die Einigung kam gerade noch zur rechten Zeit: Ohne die Auszahlung weiterer Finanzhilfen in Höhe von 130 Milliarden Euro wäre Griechenland bereits im kommenden Monat pleite: Am 20. März muss Athen Staatsanleihen im Umfang von 14,5 Milliarden Euro ablösen.