Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unserer Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.
Zur Cookierichtlinie
Griechenland: Samaras will Atempause beim Schuldenabbau
| fre

Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras bittet die Europäische Union um eine Atempause im Schuldenkampf.
Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras bittet erneut um mehr Zeit für die Umsetzung der vereinbarten Sparmaßnahmen. In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung sagte er, der Aufschub sei notwendig, um die Wirtschaft ankurbeln und somit die Steuerkassen wieder auffüllen zu können. Die Forderung nach mehr Zeit sei jedoch nicht automatisch mit dem Ruf nach zusätzlicher finanzieller Hilfe gleichzusetzen.
Kurz vor seinem für Freitag geplanten Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin appelliert Samaras damit ein weiteres Mal an die Solidarität der Europäischen Union. Seiner Einschätzung nach komme die neu gewählte griechische Regierung bei Strukturreformen und Privatisierung von Staatsbetrieben gut voran. Die derzeit von einigen Stellen in Europa betriebene Negativpsychologie sei dagegen wie ein tiefes schwarzes Loch, in das man die Griechen nicht ständig wieder zurückstoßen dürfe. Tatsächlich hatten sowohl kritische Medienberichte als auch einige Stimmen aus der Politik in den letzten Monaten immer wieder Zweifel an der Ernsthaftigkeit geschürt, mit der Griechenland sich um die Umsetzung der vereinbarten Reformen bemühte.
Samaras warnte gleichzeitig vor einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone. Die Rückkehr zur Drachme hätte für sein Land verheerende Folgen. Er befürchtet, dass die Arbeitslosenzahlen in diesem Fall auf über 40 Prozent ansteigen könnten. Zudem würde die tiefe Rezession des Landes noch mindestens fünf weitere Jahre anhalten. Der vollständige Zusammenbruch der Wirtschaft, soziale Unruhen und eine demokratische Krise könnten die Folge dieser Entwicklung sein. Dieses Szenario könne keine Demokratie überstehen, so der griechische Ministerpräsident.
Bei seinem Treffen mit Merkel will sich Samaras deshalb mehr Zeit für die Umsetzung des griechischen Sparprogramms erbitten. Ursprünglich sollte Griechenland seine Ausgaben bis 2014 um 11,5 Milliarden Euro senken. Wie die Financial Times unter Berufung auf interne Regierungspapiere berichtete, strebt Athen jedoch eine Fristverlängerung um zwei Jahre an. Bereits heute wird Samaras in Athen zudem mit Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker zusammentreffen. Dabei soll über die nächsten Schritte zur Bewältigung der Schuldenkrise und den Sanierungsplan der Regierung beraten werden. Während seiner Griechenland-Reise wird Juncker auch zu einem Beratungsgespräch mit dem griechischen Finanzminister Yannis Stournaras zusammentreffen.
Samaras warnte gleichzeitig vor einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone. Die Rückkehr zur Drachme hätte für sein Land verheerende Folgen. Er befürchtet, dass die Arbeitslosenzahlen in diesem Fall auf über 40 Prozent ansteigen könnten. Zudem würde die tiefe Rezession des Landes noch mindestens fünf weitere Jahre anhalten. Der vollständige Zusammenbruch der Wirtschaft, soziale Unruhen und eine demokratische Krise könnten die Folge dieser Entwicklung sein. Dieses Szenario könne keine Demokratie überstehen, so der griechische Ministerpräsident.
Bei seinem Treffen mit Merkel will sich Samaras deshalb mehr Zeit für die Umsetzung des griechischen Sparprogramms erbitten. Ursprünglich sollte Griechenland seine Ausgaben bis 2014 um 11,5 Milliarden Euro senken. Wie die Financial Times unter Berufung auf interne Regierungspapiere berichtete, strebt Athen jedoch eine Fristverlängerung um zwei Jahre an. Bereits heute wird Samaras in Athen zudem mit Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker zusammentreffen. Dabei soll über die nächsten Schritte zur Bewältigung der Schuldenkrise und den Sanierungsplan der Regierung beraten werden. Während seiner Griechenland-Reise wird Juncker auch zu einem Beratungsgespräch mit dem griechischen Finanzminister Yannis Stournaras zusammentreffen.
Weitere Nachrichten über Konto-Kredit
- 12.08.2016
Inflationsrate erneut gestiegen: Diese Posten auf dem Einkaufszettel wurden im Juli teurer
Die Verbraucherpreise sind im Juli erneut gestiegen. Für welche Waren und Dienstleistungen die Deutschen mehr bezahlen mussten und für welche weniger. » mehr
- 11.08.2016
Zinstief verändert Sparverhalten der Deutschen: Jeder Fünfte spart jetzt anders
Ein Fünftel aller Sparer hat von den Niedrigzinsen genug und inzwischen sein Sparverhalten geändert. Auf diese Bankkunden trifft das besonders zu. » mehr
- 03.08.2016
Überweisen im Whatsapp-Tempo: Wie Instant Payment unser Leben verändern könnte
In wenigen Jahren wird es möglich sein, Geld innerhalb von Sekunden zu versenden. Für Verbraucher könnte sich damit einiges ändern. » mehr