Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unserer Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.
Zur Cookierichtlinie
Konsumklimaindex: Einkommenserwartungen erreichen höchsten Stand seit Wiedervereinigung
| bme

Die steigenden Einkommenserwartungen könnten die Kauflaune der Deutschen beflügeln.
Die Einkommenserwartungen erreichten im April dieses Jahres mit 55,1 Zähler den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung in Deutschland. Der Gesamtindex des Konsumklimas liegt im April bei 10,0 Zählern und steigt im Mai voraussichtlich auf einen Wert von 10,1. Das geht aus einer Mitteilung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Donnerstag hervor. Grund für die gute Kauflaune der Deutschen ist unter anderem die niedrige Inflationsrate, durch die die Bundesbürger real mehr im Geldbeutel haben.
Neben der niedrigen Inflation wird auch die Aussicht auf deutliche Einkommenssteigerungen in Deutschland als Grund für die gute Kauflaune der Deutschen genannt. Insgesamt prognostiziert die GfK für das Jahr 2015 einen Anstieg des privaten Konsums von 1,5 Prozent. Die Konsumausgaben privater Haushalte stelle eine überaus wichtige Säule der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung dar, so die Gesellschaft für Konsumforschung in der Mitteilung.
Die Konjunkturerwartung hingegen ging im April nach vier Anstiegen in Folge zurück und liegt aktuell auf einem Wert von 35,3 Zählern - 1,5 Punkte unter dem Vormonatswert. Das anhaltende Ringen um die Zukunft Griechenlands und dessen Verbleib in der Eurozone könnte Spuren in den Köpfen der Verbraucher hinterlassen haben, erklären die Konsumforscher die schlechte Konjunkturerwartung im April. Auch der Indikator der Anschaffungsneigung verlor im April im Vergleich zum Vormonat und steht aktuell bei einem Wert von 58,3 Punkten.
Im Rahmen der Studie zum GfK-Konsumklimaindex werden monatlich etwa 2.000 Verbraucher im Auftrag der EU-Kommission befragt. Die GfK-Konsumklimastudie wurde im Jahr 1980 erstmals durchgeführt. Das Konsumklima bezieht sich auf die gesamten privaten Konsumausgaben in Deutschland, die unter anderem Ausgaben im Einzelhandel, sowie für Dienstleistungen, Reisen, Gesundheitsdienstleistungen und Mieten umfassen.
Die Konjunkturerwartung hingegen ging im April nach vier Anstiegen in Folge zurück und liegt aktuell auf einem Wert von 35,3 Zählern - 1,5 Punkte unter dem Vormonatswert. Das anhaltende Ringen um die Zukunft Griechenlands und dessen Verbleib in der Eurozone könnte Spuren in den Köpfen der Verbraucher hinterlassen haben, erklären die Konsumforscher die schlechte Konjunkturerwartung im April. Auch der Indikator der Anschaffungsneigung verlor im April im Vergleich zum Vormonat und steht aktuell bei einem Wert von 58,3 Punkten.
Im Rahmen der Studie zum GfK-Konsumklimaindex werden monatlich etwa 2.000 Verbraucher im Auftrag der EU-Kommission befragt. Die GfK-Konsumklimastudie wurde im Jahr 1980 erstmals durchgeführt. Das Konsumklima bezieht sich auf die gesamten privaten Konsumausgaben in Deutschland, die unter anderem Ausgaben im Einzelhandel, sowie für Dienstleistungen, Reisen, Gesundheitsdienstleistungen und Mieten umfassen.
Weitere Nachrichten über Konto-Kredit
- 12.08.2016
Inflationsrate erneut gestiegen: Diese Posten auf dem Einkaufszettel wurden im Juli teurer
Die Verbraucherpreise sind im Juli erneut gestiegen. Für welche Waren und Dienstleistungen die Deutschen mehr bezahlen mussten und für welche weniger. » mehr
- 11.08.2016
Zinstief verändert Sparverhalten der Deutschen: Jeder Fünfte spart jetzt anders
Ein Fünftel aller Sparer hat von den Niedrigzinsen genug und inzwischen sein Sparverhalten geändert. Auf diese Bankkunden trifft das besonders zu. » mehr
- 03.08.2016
Überweisen im Whatsapp-Tempo: Wie Instant Payment unser Leben verändern könnte
In wenigen Jahren wird es möglich sein, Geld innerhalb von Sekunden zu versenden. Für Verbraucher könnte sich damit einiges ändern. » mehr