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Troika prüft Auszahlung neuer Kredittranche für Griechenland
| asz

Die Geldgeber-Troika prüft eine erneute Kredit-Vergabe für Griechenland.
Vertreter von Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und EU-Kommission prüfen derzeit die Auszahlung der nächsten 3,3 Milliarden Euro schweren Kredittranche für Griechenland. Bis zum 20. Juni will sich die Troika Medienberichten zufolge einen Überblick über den Fortschritt des Konsolidierungsprogrammes verschaffen. Dabei geht es auch um die Entlassung von 2.000 Beamten.
Um sozialen Spannungen während der Tourismus-Hochsaison im Sommer vorzubeugen, will Athen die Geldgeber um einen Aufschub der geforderten Entlassungen bis September bitten. Insgesamt soll der gesamte öffentliche Sektor bis Ende 2014 radikal verschlankt werden - insgesamt sollen rund 15.000 Jobs wegfallen.
Athen will zudem die Mehrwertsteuer von aktuell 23 Prozent auf 13 Prozent absenken – und hofft auf eine Genehmigung vonseiten der Troika. Das griechische Finanzministerium argumentierte, dass diese Änderung dem Krisenstaat vor allem in der anstehenden Tourismussaison zugutekommen würde. Wie die Tageszeitung Die Welt in ihrer Online-Ausgabe berichtete, blickt man der Untersuchung durch die Troika im Finanzministerium trotz der strengen Auflagen optimistisch entgegen.
Der IWF betrachtet die finanzielle Lage des Krisenstaates hingegen kritisch: Am Donnerstag teilte der Fonds mit Sitz in Washington mit, dass einen weiterer Schuldenschnitt für Griechenland aus seiner Sicht dringend notwendig sei. Zuletzt hatte der IWF gegenüber Spiegel Online massive Fehler in der Rettung Griechenlands eingeräumt. Seit April 2010 erhielt Griechenland bereits 240 Milliarden Euro an Hilfszusagen. Trotz des Schuldenschnitts Ende 2011 um 107 Milliarden Euro ist das Land aktuell zu 176 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes verschuldet.
Athen will zudem die Mehrwertsteuer von aktuell 23 Prozent auf 13 Prozent absenken – und hofft auf eine Genehmigung vonseiten der Troika. Das griechische Finanzministerium argumentierte, dass diese Änderung dem Krisenstaat vor allem in der anstehenden Tourismussaison zugutekommen würde. Wie die Tageszeitung Die Welt in ihrer Online-Ausgabe berichtete, blickt man der Untersuchung durch die Troika im Finanzministerium trotz der strengen Auflagen optimistisch entgegen.
Der IWF betrachtet die finanzielle Lage des Krisenstaates hingegen kritisch: Am Donnerstag teilte der Fonds mit Sitz in Washington mit, dass einen weiterer Schuldenschnitt für Griechenland aus seiner Sicht dringend notwendig sei. Zuletzt hatte der IWF gegenüber Spiegel Online massive Fehler in der Rettung Griechenlands eingeräumt. Seit April 2010 erhielt Griechenland bereits 240 Milliarden Euro an Hilfszusagen. Trotz des Schuldenschnitts Ende 2011 um 107 Milliarden Euro ist das Land aktuell zu 176 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes verschuldet.
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