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Hamburger Sparkasse stellt psychologisches Kunden-Profiling ein
| sge
Auch Banken sind letztlich Unternehmen, die ihre Produkte an den Mann oder die Frau bringen wollen. Zur Verkaufssteigerung werden sogar psychologische Kundenprofile erstellt. Die Hamburger Sparkasse hat nun auf laut gewordene Kritik reagiert und bekannt gegeben, ihr System nicht länger zu nutzen.
Verbraucherschützer kritisieren psychologische Kunden-Profilings zum Zweck der Verkaufsförderung.
Um etwas zu verkaufen, ist es hilfreich, wenn man etwas über seinen Kunden und dessen Präferenzen weiß. Für die Erhebung solcher Daten nutzte die Hamburger Sparkasse ein psychologisches Profiling, mithilfe dessen sich Kunden in bestimmte Gruppen einteilen ließen: "Bewahrer", "Abenteurer", "Genießer", "Performer", etc. Was durch einen Bericht des Norddeutschen Rundfunks bekannt wurde, rief bundesweit Verbraucher- und Datenschützer auf den Plan. Ab sofort will die Haspa keine psychologischen Profile mehr erstellen und die bereits gewonnenen Erkenntnisse über ihre Kunden in allen Systemen löschen.
Vielfach ist die Empörung darüber groß, dass Kunden auf diese Art und Weise in der Tätigung ihrer Geldgeschäfte manipuliert werden. Einige Verbraucherschützer äußerten gar den Verdacht, der Kunde könne auf der Basis seines psychologischen Profils leicht übervorteilt werden und zum Abschluss von Produkten bewegt werden, die er eigentlich gar nicht wolle. Auch von Erschleichung des Vertrauens ist in diesem Zusammenhang die Rede.
Dennoch ist das Vorgehen der Hamburger Sparkasse innerhalb der Branche kein Einzelfall. Auch in anderen Bereichen werden Kunden nach bestimmten Kriterien klassifiziert, um Verkaufsgespräche wirksamer und professioneller direkt auf den Kunden zuschneiden zu können. So ist zum Beispiel die Einteilung nach bestimmten Risikoklassen bei Banken und Kreditinstituten durchaus gängig. Geprüft wird nun, ob die Kunden über ihre Profile informiert und diese an Dritte weitergegeben wurden.