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EZB-Umfrage Inflationserwartungen nach unten korrigiert
| hdu

Experten gehen davon aus, dass die Inflation in der Eurozone in den kommenden Jahren wieder ansteigt.
Ökonomen gehen davon aus, dass die Inflationsrate in der Eurozone bis 2020 das anvisierte Ziel von knapp zwei Prozent erreichen könnte. Das geht aus der aktuellen Expertenbefragung der Europäischen Zentralbank (EZB) hervor. Für das laufende Jahr haben die Ökonomen ihre Prognose aber deutlich nach unten korrigiert.
Noch im ersten Quartal hatten die von der EZB befragten Experten für dieses Jahr eine Inflationsrate von 0,7 Prozent vorausgesagt. Nun korrigierten die Ökonomen die Inflationserwartung für 2016 auf 0,3 Prozent. Grund für die gesunkenen Inflationserwartungen sind die weiterhin niedrigen Ölpreise.
Da das Preisniveau seit geraumer Zeit niedrig ist, gehen die Volkswirte jedoch davon aus, dass sich die Wirkung in den kommenden Jahren abschwächt. 2017 soll die Teuerungsrate auf 1,3 Prozent steigen. Im Januar hatten die Experten für das kommende Jahr noch eine Rate von 1,4 Prozent vorausgesagt.
Da das Preisniveau seit geraumer Zeit niedrig ist, gehen die Volkswirte jedoch davon aus, dass sich die Wirkung in den kommenden Jahren abschwächt. 2017 soll die Teuerungsrate auf 1,3 Prozent steigen. Im Januar hatten die Experten für das kommende Jahr noch eine Rate von 1,4 Prozent vorausgesagt.
Inflationsziel bis 2020 annähernd erreicht
Mit einer Inflation von 1,6 Prozent im Jahr 2018 und 1,8 Prozent zwei Jahre später bleiben die langfristigen Prognosen der Ökonomen im Vergleich zum ersten Quartal unverändert. Damit würde sich die Teuerungsrate langsam dem von der EZB anvisierten Inflationsziel von unter, aber knapp zwei Prozent, annähern. Die Währungshüter sehen die Preisstabilität des Euro erst bei dieser Inflationsrate als gewährleistet an. Um die Inflation anzukurbeln, hatte die Notenbank deshalb in den vergangenen Monaten immer weitere Maßnahmen zur Lockerung der Geldpolitik beschlossen.Leitzins bleibt bei null Prozent
Nach seiner jüngsten Sitzung am 21. April kündigte der EZB-Rat nun an, den Leitzins zunächst unverändert bei null Prozent zu belassen. Ebenso bleibt der Einlagesatz im negativen Bereich. Banken zahlen derzeit einen Strafzins von 0,4 Prozent, wenn sie überschüssiges Geld über Nacht bei der EZB parken. Bislang scheinen die Maßnahmen der EZB wenig Wirkung zu zeigen. Die Inflationsrate im Euroraum ist weiterhin niedrig. Im März lag die jährliche Rate bei null Prozent, nachdem im Februar sogar eine Deflation gemessen worden war (-0,2 Prozent).Expertenbefragung der EZB
Die EZB führt die Expertenumfrage „Survey of Professional Forecasters“ einmal im Quartal durch. Befragt wurden 53 Ökonomen zu ihren Erwartungen hinsichtlich der Inflation, der Wirtschaftsentwicklung sowie der Arbeitslosigkeit im Euroraum.Weitere Nachrichten über Konto-Kredit
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