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EZB schraubt ihren Gewinn in die Höhe
| bbi

EZB-Tower in Frankfurt: Die Zentralbank hat im vergangenen Jahr ihren Gewinn gesteigert.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von 1,44 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wie die Notenbank am Donnerstag bekanntgab, stammt mit 962 Millionen Euro ein bedeutender Teil des Gewinns aus dem Ankauf von Anleihen finanziell angeschlagener Länder. Die Zentralbank hatte auf diese Weise versucht, die Zinsbelastungen für diese Staaten zu senken. Kritiker hatten der EZB indes vorgeworfen, damit gegen das europäische Regelwerk zu verstoßen.
Laut EZB lag der Gewinn 2012 noch bei 995 Millionen Euro. Damals hatte die Notenbank jedoch Rücklagen von knapp 1,2 Milliarden Euro zur Risikoabsicherung gegen mögliche Verluste, beispielsweise durch Wechselkursänderungen, gebildet – im vergangenen Jahr wendete sie dafür hingegen nur 400.000 Euro auf. Insgesamt beläuft sich die Reserve nun auf 7,53 Milliarden Euro – der in den Regularien der EZB festgeschriebene Maximalbetrag ist damit erreicht.
Den Reingewinn schüttet die EZB der Mitteilung zufolge nahezu vollständig an die nationalen Zentralbanken aus. Nachdem bereits Ende Januar ein erster Teil vorab ausgezahlt wurde, erhalten die Zentralbanken nun auch das restliche Geld. EZB-Präsident Mario Draghi sagte der Zeitung Die Welt, das Jahresergebnis zeige das Bestreben der Zentralbank, ihre Ressourcen effizient zu nutzen und den Haushalt umsichtig zu führen.
Die Personalkosten der EZB stiegen laut Mitteilung im vergangenen Jahr um rund eine Million Euro auf nunmehr 242 Millionen Euro. In den kommenden Monaten will die Notenbank zudem weitere Mitarbeiter einstellen. Hintergrund ist, dass die EZB am 4. November 2014 die Aufsicht über die Banken der Euro-Zone übernimmt und dafür zusätzliches Personal benötigt.
Den Reingewinn schüttet die EZB der Mitteilung zufolge nahezu vollständig an die nationalen Zentralbanken aus. Nachdem bereits Ende Januar ein erster Teil vorab ausgezahlt wurde, erhalten die Zentralbanken nun auch das restliche Geld. EZB-Präsident Mario Draghi sagte der Zeitung Die Welt, das Jahresergebnis zeige das Bestreben der Zentralbank, ihre Ressourcen effizient zu nutzen und den Haushalt umsichtig zu führen.
Die Personalkosten der EZB stiegen laut Mitteilung im vergangenen Jahr um rund eine Million Euro auf nunmehr 242 Millionen Euro. In den kommenden Monaten will die Notenbank zudem weitere Mitarbeiter einstellen. Hintergrund ist, dass die EZB am 4. November 2014 die Aufsicht über die Banken der Euro-Zone übernimmt und dafür zusätzliches Personal benötigt.
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