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Die Europäische Zentralbank (EZB) will kurzfristig schärfere geldpolitische Maßnahmen ergreifen, um der schwachen Konjunktur im Euro-Raum und deflationären Tendenzen vorzubeugen. Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel Online am Montag berichtete, wird EZB-Chefvolkswirt Peter Praet dem EZB-Rat bei der nächsten Tagung am 5. Juni empfehlen, den Einlagezins von derzeit null auf minus 0,1 Prozent und damit erstmals in den negativen Bereich zu senken. Zudem soll auch der Leitzins von 0,25 auf 0,15 Prozent verringert werden.
EZB-Gebäude in Frankfurt: Der Einlagesatz könnte erstmals in den negativen Bereich gesenkt werden.
Die Inflationsrate im Euroraum liegt derzeit bei 0,7 Prozent und damit weit unter der von der Notenbank angestrebten Zwei-Prozent-Marke. Ein negativer Einlagezins würde es deutlich unattraktiver machen, Geld bei der Notenbank einzulagern - wer sein Kapital bei der EZB parkt, müsste dann künftig dafür zahlen. Zudem soll so auch der Wechselkurs gedämpft werden. EZB-Präsident Mario Draghi hatte sich nach der letzten Tagung besorgt über den zuletzt starken Euro geäußert.
Ein zu starker Euro verbilligt Importe und könnte die Inflationsrate damit weiter drücken. Dem Bericht zufolge soll mithilfe der geldpolitischen Maßnahmen auch die stockende Kreditvergrabe der Banken angekurbelt werden. Zahlen vom März 2014 zeigen, dass die Banken der Eurozone im Schnitt 2,2 Prozent weniger Kredite an Privathaushalte und Unternehmen vergaben als noch im Vorjahresmonat. Staats- und Unternehmensanleihen sollen derzeit jedoch nicht angekauft werden. Diese Maßnahme werde Draghi laut Spiegel erst dann ins Auge fassen, wenn die Inflationsrate weiter sinken sollte.
Zudem erwägt der EZB-Präsident dem Bericht zufolge, künftig nur noch drei oder vier Ratssitzungen pro Jahr abzuhalten, auf denen geldpolitische Beschlüsse gefasst werden dürfen. Dadurch sollen ausufernde Spekulationen von Medien und Anlegern verhindert werden.