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EZB: Weitere Leitzinserhöhung für Juli prognostiziert
| sbi
Jean-Claude Trichet, der Vorsitzende der Europäischen Zentralbank (EZB), eröffnete gestern bei seiner Rede in Berlin die Aussicht auf eine weitere Erhöhung der Leitzinsen. Trotz der Schuldenkrise in der EU werde die EZB zur Sicherung der europäischen Preisstabilität alles zur Erfüllung dieser Aufgabe tun.
Um die Preisstabilität in der EU zu wahren, wird die EZB eine weitere Leitzinserhöhung veranlassen.
Medienberichten zufolge bekräftigte Jean-Claude Trichet am Donnerstag auf dem WDR-Europaforum in Berlin erneut die Notwendigkeit, alles Erdenkliche zur Abwendung der Inflation zu tun: "Wir beobachten die Situation aufmerksam und sind bereit, alles zur Erfüllung unseres Mandats Erforderliche zu tun". Damit ließ der Vorsitzende keine neuen Spekulationen zu weiteren Handlungsstrategien bezüglich der Inflationsgefahr aufkommen. Vielmehr bekräftigten die Worte Trichets die gängige Annahme, dass im kommenden Monat die Erhöhung der Leitzinsen für Juli beschlossen wird. Sollten die Worte „hohe Wachsamkeit“ fallen, ist dieser Schritt gewiss.
Schuld für den Aufwärtstrend der Teuerungsrate sind die steigenden Preise für Rohstoffe. Diese zeichnen sich in den längerfristigen Inflationserwartungen ab, was wiederum die Forderungen der Gewerkschaften nach höheren Löhnen beflügeln könnte. Zudem gefährde insbesondere die unvorhergesehene Entspannung der Konjunktur die mittelfristige Preisstabilität. Trichet betonte bei seiner Rede zudem die Verantwortung der Regierungen in der Währungsunion zur Durchsetzung der Reformen und zur Verringerung der Schulden. Gleichzeitig werde die EZB weiterhin auf ungewöhnliche Maßnahmen, wie den Erwerb von Staatsanleihen, zurückgreifen. Bei der gegenwärtigen Krise, so verdeutlichte Trichet, handele es sich nicht um eine Währungskrise, sondern vielmehr um „eine Krise der Wirtschaftspolitik in einigen Mitgliedsländern und eine Krise der gegenseitigen Aufsicht".
Die letzte Leitzinserhöhung der EZB erfolgte im April. Nach einem historischen Tief von 1,0 Prozent stiegen die Leitzinsen zum ersten Mal seit drei Jahren von 1,0 Prozent auf 1,25 Prozent. Voraussichtlich wird die nächste Zinserhöhung im Juli folgen, um stabile Preise in der Europäischen Union zu gewährleisten.