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EZB belässt Leitzins auf Rekordtief von 0,15 Prozent
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Euro-Zeichen vor der EZB: Die Sparer müssen auch weiterhin mit niedrigen Anlagezinsen rechnen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird den Leitzins trotz der niedrigen Inflation in der Euro-Zone weiter auf dem Rekordtief von 0,15 Prozent halten. Das teilte ein Sprecher der Notenbank im Anschluss an die heutige EZB-Sitzung mit.
Während der Pressekonferenz nach der Sitzung betonte EZB-Präsident Mario Draghi erneut, den Leitzins über einen längeren Zeitraum hinweg auf dem derzeitigen Niveau halten zu wollen. Er kündigte zudem an, notfalls auch weitere unkonventionelle Maßnahmen im Kampf gegen die geringe Inflation und die schwächelnde Konjunktur im Euro-Raum einzuleiten. Dadurch könne die EZB die Risiken einer zu lang anhaltenden Periode niedriger Inflationsraten in den Griff bekommen.
Zudem seien die Vorbereitungen für ein Programm zum Kauf von Kreditpaketen intensiviert worden, sagte Draghi weiter. Geschäftsbanken könnten dadurch mehr Freiräume für neue Kredite erhalten. Zusätzlich ist die Notenbank mit der konjunkturellen Entwicklung in der Euro-Zone unzufrieden: Die Wirtschaft erhole sich zwar, jedoch nicht stetig, kritisierte der EZB-Chef. Zudem seien die Folgen der Sanktionen im Ukraine-Konflikt derzeit schwer einzuschätzen. Verschärft sich der Konflikt weiter, könnte dies laut Draghi das Wirtschaftswachstum in den nächsten zwei oder drei Quartalen deutlich schwächen.
Mit lediglich 0,4 Prozent ist die Inflationsrate in der Euro-Zone im Juli auf ein Vier-Jahres-Tief gefallen. Draghi begründet die Juli-Teuerung zwar mit sinkenden Energiepreisen - dennoch geht er davon aus, dass sich die Teuerung auch in den nächsten Monaten auf ähnlichem Niveau bewegt.
Zudem seien die Vorbereitungen für ein Programm zum Kauf von Kreditpaketen intensiviert worden, sagte Draghi weiter. Geschäftsbanken könnten dadurch mehr Freiräume für neue Kredite erhalten. Zusätzlich ist die Notenbank mit der konjunkturellen Entwicklung in der Euro-Zone unzufrieden: Die Wirtschaft erhole sich zwar, jedoch nicht stetig, kritisierte der EZB-Chef. Zudem seien die Folgen der Sanktionen im Ukraine-Konflikt derzeit schwer einzuschätzen. Verschärft sich der Konflikt weiter, könnte dies laut Draghi das Wirtschaftswachstum in den nächsten zwei oder drei Quartalen deutlich schwächen.
Mit lediglich 0,4 Prozent ist die Inflationsrate in der Euro-Zone im Juli auf ein Vier-Jahres-Tief gefallen. Draghi begründet die Juli-Teuerung zwar mit sinkenden Energiepreisen - dennoch geht er davon aus, dass sich die Teuerung auch in den nächsten Monaten auf ähnlichem Niveau bewegt.
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