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EZB plant aktuell keine weitere Leitzinssenkung
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Euro-Symbol vor der EZB: Für ihre Geldpolitik erntete die Zentralbank in den vergangenen Monaten viel Kritik.
Die EZB verfolgt derzeit keine konkreten Pläne, den Leitzins weiter zu senken. Im Moment sehe man keinen unmittelbaren Handlungsbedarf, sage EZB-Chef Mario Draghi in einem Gespräch mit dem Spiegel. Auch von einer Deflation könne aktuell keine Rede sein – in der Bundesrepublik sei man von japanischen Verhältnissen noch weit entfernt. Den Vorwurf, die Leitzinspolitik der Zentralbank gehe zu Lasten der Sparer, wies der Notenbanker im Interview klar zurück.
Es sei keinesfalls die Schuld der EZB, dass die Rendite einiger Anlagen zum Teil nicht einmal mehr die Inflation ausgleichen könne, so Draghi. Besonders in den letzten Jahren hätte die Notenbank die langfristigen Zinsen gar nicht kontrollieren können, da die Euro-Krise eine extreme Verunsicherung der Investoren verursacht hatte. Die langfristigen Kapitalrenditen würden stattdessen über längere Zeiträume hinweg auf den globalen Finanzmärkten bestimmt.
Mit seinem Kurs im Jahr 2013 zeigt sich Draghi im Gespräch mit dem Spiegel zufrieden: Die Gefahr eines Auseinanderbrechens der Euro-Zone hält er mittlerweile für weitgehend gebannt. Obwohl die Krise noch nicht gänzlich überwunden sei, gebe es viele ermutigende Zeichen, sagte der EZB-Chef. So würden unter anderem die Haushaltsdefizite der Krisenstaaten sinken. Zudem erhole sich die Wirtschaft in vielen europäischen Ländern und die Ungleichgewichte im Handel nähmen ab.
Draghi wies zudem darauf hin, dass sich die Kritik vieler deutscher Notenbanker und Ökonomen an seiner Geldpolitik nicht bestätigt habe. Im vergangenen Jahr war der Chef der Zentralbank immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert worden, Deutschland durch seinen Finanzkurs nachhaltig zu schaden. Stattdessen sei das Gegenteil der Fall, so Draghi. Die Inflation sei niedrig und die allgemeine Unsicherheit habe sich deutlich verringert.
Mit seinem Kurs im Jahr 2013 zeigt sich Draghi im Gespräch mit dem Spiegel zufrieden: Die Gefahr eines Auseinanderbrechens der Euro-Zone hält er mittlerweile für weitgehend gebannt. Obwohl die Krise noch nicht gänzlich überwunden sei, gebe es viele ermutigende Zeichen, sagte der EZB-Chef. So würden unter anderem die Haushaltsdefizite der Krisenstaaten sinken. Zudem erhole sich die Wirtschaft in vielen europäischen Ländern und die Ungleichgewichte im Handel nähmen ab.
Draghi wies zudem darauf hin, dass sich die Kritik vieler deutscher Notenbanker und Ökonomen an seiner Geldpolitik nicht bestätigt habe. Im vergangenen Jahr war der Chef der Zentralbank immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert worden, Deutschland durch seinen Finanzkurs nachhaltig zu schaden. Stattdessen sei das Gegenteil der Fall, so Draghi. Die Inflation sei niedrig und die allgemeine Unsicherheit habe sich deutlich verringert.
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