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Trotz der Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Juli auf 0,75 Prozent, wurden die günstigen Zinsen bisher nicht an Unternehmen und Privathaushalte weitergereicht. Wie die EZB am Dienstag in Frankfurt mitteilte, nahm die Kreditvergabe im Juli dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr entgegen der Erwartungen um 0,1 Prozent zu. Experten sind im Vorfeld von einem Rückgang in diesem Zeitraum von 0,3 Prozent ausgegangen.
Trotz der Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Juli ist die Kreditvergabe nur leicht angestiegen.
Insgesamt ist die Kreditvergabe an Unternehmen im Juli um acht Milliarden Euro angestiegen. Während der beiden Vormonate verzeichnete die EZB jedoch einen Rückgang von 14 Milliarden Euro - daher könne der leichte Anstieg nicht überdecken, dass es beim Kreditprozess weiterhin haken würde, so Heinrich Bayer, Volkswirt der Deutschen Postbank. Ausgehende von dieser Entwicklung wird Medienberichten zufolge für September eine weitere Leitzinssenkung durch die EZB von 0,75 Prozent auf 0,5 Prozent erwartet – als zusätzlicher Belebungsversuch für die Kreditvergabe.
Doch selbst diese Maßnahmen scheinen nur wenige oder die falschen Auswirkungen auf die tatsächliche Praxis der Banken zu haben. So beklagte EZB-Direktor Jörg Asmussen beispielsweise, dass der niedrige Leitzinssatz zum Teil sogar überhaupt nicht in der Realwirtschaft ankäme. In manchen Schuldenstaaten sind einer Agenturmeldung zufolge die Zinsen für Unternehmenskredite hingegen seit Ende 2010 teurer geworden.
Aufgrund der geringen Kreditvergabe geht der Ökonom Michael Schubert von der Commerzbank davon aus, dass die Zentralbank weitere Anleihen der Schuldenländer kaufen wird. Dadurch könne ein Beitrag geleistet werden, um die zunehmende Streuung kurzfristiger Zinsen - für Laufzeiten von bis zu drei Monaten - einzuschränken, so Schubert. EZB-Chef Mario Draghi forciert derzeit die Ausarbeitung eines neuen Programmes für den Kauf von Anleihen. Dadurch könnten hilfsbedürftige Staaten auf Stützungskäufe der EZB hoffen – obwohl dies mittel- bis langfristig zu einer hohen Inflation führen könnte, wie der ehemalige EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark in Handelsblatt warnte.