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EZB hält Leitzins auf Rekordtief
| asz

Trotz einer Konjunktur-Erholung belässt die EZB den europäischen Leitzins auf dem aktuellen Rekordtief.
Der Leitzins bleibt auch im kommenden Monat auf dem aktuellen Rekordtief von 0,5 Prozent. Das teilte die Europäische Zentralbank (EZB) erwartungsgemäß am Donnerstag im Anschluss an die Ratssitzung in Frankfurt mit.
Draghi hatte bereits im Juli angekündigt, den Leitzins der Euro-Zone über einen längeren Zeitraum hinweg auf dem aktuell niedrigen Stand zu belassen. Wie die Onlineausgabe der Welt berichtete, deutete EZB-Präsident Draghi in einer Presseerklärung sogar an, die Zinsen möglicherweise noch weiter zu senken.
Medienberichten zufolge sieht Draghi derzeit jedoch keinen Anlass, den Leitzins weiter zu drücken: Die Euro-Länder hätten im zweiten Quartal dieses Jahres überraschend ein Wachstum verzeichnen können. Dennoch sehe er keinen Grund zur Euphorie - die Währungsunion sei beginne erst, sich zu erholen.
Die EZB korrigierte zudem ihre Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung der Euro-Zone nach oben. Die Finanzexperten rechnen für dieses Jahr nur noch mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,4 Prozent - im Juni war noch ein Minus von 0,6 Prozent veranschlagt worden. Für das kommende Jahr passte die EZB ihre Vorhersage jedoch nach unten an: Anstatt wie bislang von 1,1 Prozent rechnen die Ökonomen mittlerweile nur noch mit einem Wachstum von einem Prozent für die Euro-Zone.
Medienberichten zufolge sieht Draghi derzeit jedoch keinen Anlass, den Leitzins weiter zu drücken: Die Euro-Länder hätten im zweiten Quartal dieses Jahres überraschend ein Wachstum verzeichnen können. Dennoch sehe er keinen Grund zur Euphorie - die Währungsunion sei beginne erst, sich zu erholen.
Die EZB korrigierte zudem ihre Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung der Euro-Zone nach oben. Die Finanzexperten rechnen für dieses Jahr nur noch mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,4 Prozent - im Juni war noch ein Minus von 0,6 Prozent veranschlagt worden. Für das kommende Jahr passte die EZB ihre Vorhersage jedoch nach unten an: Anstatt wie bislang von 1,1 Prozent rechnen die Ökonomen mittlerweile nur noch mit einem Wachstum von einem Prozent für die Euro-Zone.
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