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EFSF verdient erneut Geld mit Schuldenaufnahme
| vge

Der Eurorettungsfonds EFSF hat erneut Geld mit der Aufnahme neuer Schulden verdient.
Der Euro-Rettungsfonds EFSF verdient erneut Geld, indem er sich Kapital von Anlegern geliehen hat. Wie verschiedene Medien berichteten betrug die Rendite für die Anleger dabei im Durchschnitt minus 0,018 Prozent. Der Verkauf von Papieren mit einer Laufzeit von sechs Monaten spülte dem EFSF knapp 1,5 Milliarden Euro in die Kasse. Das frische Geld soll unter anderem für Hilfen an Portugal und Irland verwendet werden.
Im Juli hatte der Euro-Rettungsfonds erstmals Anleihen versteigert, bei denen die Investoren bewusst Verluste einkalkulieren. Die Rendite betrug damals durchschnittlich minus 0,0113 Prozent für die Anleger. Normalerweise müsste der Rettungsschirm den Anlegern aufgrund der Zinsen mehr zurückzahlen, als er sich geliehen hat.
Dass die Papiere des EFSF trotz negativer Rendite regen Anklang fanden, liegt an der hohen Kreditwürdigkeit des Schutzschirms. Die Ratingagenturen Moody’s und Fitch bewerten die Bonität des EFSF mit der Bestnote, Standard & Poors stuft den Rettungsschirm aktuell mit der zweitbesten Note ein. Die Anleger nehmen den Verlust zu Gunsten eines niedrigen Ausfallrisikos in Kauf.
Auch Deutschland hatte im Mai erstmals unverzinste Staatsanleihen ausgegeben, die bei Investoren stark nachgefragt wurden. Am Mittwoch lieh sich der Bund erneut Geld zum Nulltarif. Dabei wurden zweijährige Papiere in Höhe von insgesamt knapp 4,1 Milliarden Euro veräußert. Damit endete die Auktion mit einer kleinen Enttäuschung für die Bundesrepublik, die einen Erlös von fünf Milliarden Euro anvisiert hatte.
Dass die Papiere des EFSF trotz negativer Rendite regen Anklang fanden, liegt an der hohen Kreditwürdigkeit des Schutzschirms. Die Ratingagenturen Moody’s und Fitch bewerten die Bonität des EFSF mit der Bestnote, Standard & Poors stuft den Rettungsschirm aktuell mit der zweitbesten Note ein. Die Anleger nehmen den Verlust zu Gunsten eines niedrigen Ausfallrisikos in Kauf.
Auch Deutschland hatte im Mai erstmals unverzinste Staatsanleihen ausgegeben, die bei Investoren stark nachgefragt wurden. Am Mittwoch lieh sich der Bund erneut Geld zum Nulltarif. Dabei wurden zweijährige Papiere in Höhe von insgesamt knapp 4,1 Milliarden Euro veräußert. Damit endete die Auktion mit einer kleinen Enttäuschung für die Bundesrepublik, die einen Erlös von fünf Milliarden Euro anvisiert hatte.
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