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Euro-Krise: Slowenien könnte auf ESM-Hilfen angewiesen sein
| sbi

Wegen der schwachen Wirtschaft und dem Bankensektor muss Slowenien vielleicht bald ESM-Hilfen beantragen.
Schwächelnde Wirtschaft, marode Banken: Slowenien könnte bald auf Finanzhilfen seiner Euro-Partner angewiesen sein. Medienberichten zufolge wird der Druck der Finanzmärkte auf die Regierung in Ljubljana womöglich zunehmen. Igor Luksic, Präsident der an der Regierung beteiligten Sozialdemokraten, sagte jedoch der Nachrichtenagentur Reuters, Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm seien aber nur dann eine Option, wenn sich die Lage weiter verschlechtern sollte.
Er fürchte jedoch, dass Slowenien nicht standhalten wird, sollten die Märkte massiven Druck auf das Land ausüben. Aktuell sei ein Rettungspaket nicht notwendig, da bis September ausreichend Kapital zur Verfügung stehe. Luksic sagte, Slowenien wolle schnellstmöglich Anleihen begeben. Bislang hatte Ministerpräsidentin Alenka Bratušek stets versichert, das Land könne seine Probleme ohne finanzielle Hilfen lösen.
Bereits im August und September letzten Jahres wurde über einen möglichen Hilfsantrag Sloweniens spekuliert. Das Land befindet sich aktuell in einer schweren Rezession – die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht in ihrem aktuellen Länderbericht davon aus, dass die slowenische Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 2,1 Prozent sinken wird. Zudem ist der Bankensektor wegen fauler Kredite in Schieflage geraten. Schätzungen der US-amerikanischen Ratingagentur Fitch zufolge benötigen allein die drei größten Geldhäuser im laufenden Jahr insgesamt rund zwei Milliarden Euro frisches Kapital. Der OECD zufolge müsse zuerst der Bankensektor stabilisiert werden. Zudem seien radikale Maßnahmen nötig, um das Risiko einer langen Wachstumsschwäche und eines begrenzten Zugangs zu den Finanzmärkten abzumildern. Des Weiteren prognostiziert die Organisation eine rasant steigende Staatsverschuldung.
Als unmittelbaren Anwärter auf ESM-Hilfen sieht die OECD Slowenien indes nicht. Die Regierung habe es bisher stets geschafft, den Finanzbedarf des Landes zu decken, sagte Yves Leterme, Vizechef der Organisation, in Ljubljana. Angesichts der aktuellen Lage forderte die EU-Kommission die slowenische Regierung auf, rasch Reformen einzuleiten und Einsparungen im Haushalt vorzunehmen. Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte am Dienstag in Brüssel, dass eine mögliche Krise in der Zukunft durch schnelle Maßnahmen verhindert werden könne. Zudem müssten öffentliche Haushalte zeitnah konsolidiert werden, um nachhaltiges Wachstum nicht zu verhindern.
Bereits im August und September letzten Jahres wurde über einen möglichen Hilfsantrag Sloweniens spekuliert. Das Land befindet sich aktuell in einer schweren Rezession – die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht in ihrem aktuellen Länderbericht davon aus, dass die slowenische Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 2,1 Prozent sinken wird. Zudem ist der Bankensektor wegen fauler Kredite in Schieflage geraten. Schätzungen der US-amerikanischen Ratingagentur Fitch zufolge benötigen allein die drei größten Geldhäuser im laufenden Jahr insgesamt rund zwei Milliarden Euro frisches Kapital. Der OECD zufolge müsse zuerst der Bankensektor stabilisiert werden. Zudem seien radikale Maßnahmen nötig, um das Risiko einer langen Wachstumsschwäche und eines begrenzten Zugangs zu den Finanzmärkten abzumildern. Des Weiteren prognostiziert die Organisation eine rasant steigende Staatsverschuldung.
Als unmittelbaren Anwärter auf ESM-Hilfen sieht die OECD Slowenien indes nicht. Die Regierung habe es bisher stets geschafft, den Finanzbedarf des Landes zu decken, sagte Yves Leterme, Vizechef der Organisation, in Ljubljana. Angesichts der aktuellen Lage forderte die EU-Kommission die slowenische Regierung auf, rasch Reformen einzuleiten und Einsparungen im Haushalt vorzunehmen. Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte am Dienstag in Brüssel, dass eine mögliche Krise in der Zukunft durch schnelle Maßnahmen verhindert werden könne. Zudem müssten öffentliche Haushalte zeitnah konsolidiert werden, um nachhaltiges Wachstum nicht zu verhindern.
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