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Euro-Krise: IWF sieht Risiko für Weltwirtschaft
| sbi

Die Euro-Krise ist nach Meinung des IWF eines der größten Risiken für die Weltwirtschaft.
Die Euro-Krise könnte die gesamte Weltwirtschaft in Gefahr bringen. Davor warnt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem am Montag veröffentlichten aktualisierten Weltwirtschaftsausblick. Die Situation in den Krisenländern müsse dringend mit geeigneten Maßnahmen verbessert werden.
Die oberste Priorität müsse die Bekämpfung der Euro-Krise haben, hieß es in dem Bericht. Das soll mit Hilfe der jüngst auf EU- und Euro-Gipfeln beschlossenen Maßnahmen realisiert werden. Nach Meinung des IWF ist zudem die Abhängigkeit der Banken von den jeweiligen Staaten schädlich. Eine Bankenunion könne diese Verbindung überwinden. Hierfür seien zudem auch ein europaweiter Einlagensicherungsfonds sowie ein Mechanismus zur Bankenabwicklung notwendig. Zusätzlich müssten die Regierungen eine befristete Sparpolitik und Strukturreformen umsetzen.
Der IWF fordert zudem ein stärkeres Eingreifen der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Währungsfonds empfiehlt weitere Zinslockerungen. Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschlechtern, könne die EZB erneut Staatsanleihen von Krisenländern aufkaufen und diese langfristige Refinanzierungsgeschäfte zu günstigen Konditionen anbieten. Bereits im Dezember und Februar hatte die Notenbank den europäischen Banken auf diesem Weg mehr als eine Billion Euro an geliehen.
Der IWF senkte außerdem seine Wirtschaftsprognosen vom April für 2012 um 0,1 Prozentpunkte und für das kommende Jahr sogar um 0,2 Prozentpunkte. Dem Bericht zufolge wird die Wirtschaft damit im laufenden Jahr weltweit nur noch um 3,5 Prozent und 2013 um 3,9 Prozent wachsen. In der Eurozone rechnet der IWF dagegen in diesem Jahr mit einer gedämpften Rezession und einem rückläufigen Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. Im kommenden Jahr werde das Wachstum 0,7 Prozent betragen - das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als noch im April prognostiziert. Gegenüber den anderen Euro-Ländern schneidet Deutschland hingegen positiv ab. Der IWF korrigierte seine diesjährige Prognose für die Bundesrepublik von vormals 0,6 Prozent auf 1,0 Prozent nach oben. Im nächsten Jahr wird sogar Wachstum von 1,4 Prozent angenommen.
Der IWF fordert zudem ein stärkeres Eingreifen der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Währungsfonds empfiehlt weitere Zinslockerungen. Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschlechtern, könne die EZB erneut Staatsanleihen von Krisenländern aufkaufen und diese langfristige Refinanzierungsgeschäfte zu günstigen Konditionen anbieten. Bereits im Dezember und Februar hatte die Notenbank den europäischen Banken auf diesem Weg mehr als eine Billion Euro an geliehen.
Der IWF senkte außerdem seine Wirtschaftsprognosen vom April für 2012 um 0,1 Prozentpunkte und für das kommende Jahr sogar um 0,2 Prozentpunkte. Dem Bericht zufolge wird die Wirtschaft damit im laufenden Jahr weltweit nur noch um 3,5 Prozent und 2013 um 3,9 Prozent wachsen. In der Eurozone rechnet der IWF dagegen in diesem Jahr mit einer gedämpften Rezession und einem rückläufigen Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. Im kommenden Jahr werde das Wachstum 0,7 Prozent betragen - das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als noch im April prognostiziert. Gegenüber den anderen Euro-Ländern schneidet Deutschland hingegen positiv ab. Der IWF korrigierte seine diesjährige Prognose für die Bundesrepublik von vormals 0,6 Prozent auf 1,0 Prozent nach oben. Im nächsten Jahr wird sogar Wachstum von 1,4 Prozent angenommen.
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