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Die deutschen Banken sind offenbar gegen die Staatsschuldenkrise in der Europäischen Union gewappnet. Das berichtet die Financial Times Deutschland. Nach Angaben von Christian Brand, Präsident des Bundesverbandes Öffentlicher Banken, fehlen den Geldinstituten auf Grundlage der aktuellen Marktpreise für europäische Staatsanleihen nur 5,5 Milliarden Euro, um die Krise zu überstehen.
Dem jüngsten Belastungstest der Europäischen Bankenaufsicht nach zu urteilen, sind deutsche Banken sicher.
Welchen Kapitalbedarf die Banken letztendlich genau benötigen, ist vom Gläubigerbeitrag der Griechenland-Rettung abhängig. Ermittelt wurde der Fehlbetrag beim letzten Belastungstest der Europäischen Bankenaufsicht EBA. Demnach muss bei griechischen Papieren weiterhin mit enormen Einbußen gerechnet werden. Banken gelten als sicher, wenn sie für 2012 eine harte Kernkapitalquote von neun Prozent ihrer nach Risiken gewichteten Bilanzsumme nachweisen können.
Mit einem solch geringen Defizit dürften weitere Teilverstaatlichungen vom Tisch sein – bis vor kurzem fanden Analysten bei deutschen Geldhäusern noch weit größere Finanzlücken. Um die erforderliche Kernquote aus eigener Kraft zu erreichen, müssen das Eigenkapital erhöht, Dividenden und Gehälter gekürzt sowie Beteiligungen verkauft werden. Sollte die Quote nicht erfüllt werden, droht die EU-Kommission mit öffentlichen Finanzspritzen. Zudem versicherte Christian Noyer, Präsident der Notenbank Banque de France, am Montag, dass auch die als instabil geltenden französischen Banken ohne Hilfen auskommen werden. „Das Volumen liegt bei weniger als 10 Milliarden Euro. Und das können die Banken ohne jegliche Staatshilfe selbst absorbieren."
Derweil bemüht sich die EU um einen höheren Forderungsverzicht der Gläubiger Griechenlands. Im Juli stimmten diese einer Abschreibung von 21 Prozent zu. Die EU strebt hingegen einen Schuldenschnitt von bis zu 60 Prozent an. Der Weltbankenverband IIF bot dagegen einen Verzicht von 40 Prozent des Nominalwertes der Anleihen an. Banken würden dadurch besser gestellt als bei einer Bewertung zu den gegenwärtigen Marktpreisen. Falls eine einvernehmliche Lösung ausbleibt, könnte von einigen Euro-Mitgliedsstaaten eine Umschuldung Griechenlands erzwungen werden. Frankreich, die Europäische Zentralbank, der IWF und die EU-Kommission wollen das verhindern. Die Verhandlungen mit dem IIF dauern aktuell noch an - frühestens Mittwochnacht ist mit einem Ergebnis zu rechnen.