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EU-Kommission plant europäisches Sparbuch
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Euro-Münze: Das blaue Sparbuch soll neue Sparanreize für europäische Bürger schaffen.
Die EU-Kommission will ein öffentlich gefördertes, europäisches Sparbuch einführen. Das teilte EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier in der vergangenen Woche in Brüssel mit. Dieses sogenannte „blaue Sparbuch“ könne von Förder- oder Investitionsbanken ausgestellt und über steuerliche Vergünstigungen gefördert werden - auch staatlich garantierte Renditen stehen im Raum. Barnier zufolge sollen die Europäer dadurch zum Sparen motiviert werden. Das Geld der Verbraucher soll wiederum in Form von Krediten an mittelständische Unternehmen vergeben werden, um die Wirtschaft in der Europäischen Union anzukurbeln.
Die Pläne seien bisher allerdings noch in einem frühen Stadium – konkrete Details gebe es derzeit nicht. Barnier will jedoch bis zum Jahresende einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. Diesem müssten jedoch das Europaparlament und die EU-Mitgliedsstaaten zustimmen.
Die deutschen Bankenverbände hatten die Pläne der Kommission in den vergangenen Tagen indes scharf kritisiert. Medienberichten zufolge sehen die Banken ihr Geschäft bedroht und fürchten, selbst weniger Geld zur Verfügung zu haben. Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken, bezeichnete das geplante Sparbuch als massiven Eingriff in das Bankengeschäft. Dieser wiege besonders schwer, da gerade in Deutschland aber auch in vielen anderen europäischen Ländern problemlos Kredite an mittelständische Unternehmen vergeben würden.
Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, zufolge sei es wenig konsequent, den Bürgern durch die Niedrigzinspolitik die Lust am Sparen zu nehmen, gleichzeitig aber Spareinlagen zu staatlich festgesetzten oder sogar garantieren Zinsen nach Brüssel zu lenken.
Die deutschen Bankenverbände hatten die Pläne der Kommission in den vergangenen Tagen indes scharf kritisiert. Medienberichten zufolge sehen die Banken ihr Geschäft bedroht und fürchten, selbst weniger Geld zur Verfügung zu haben. Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken, bezeichnete das geplante Sparbuch als massiven Eingriff in das Bankengeschäft. Dieser wiege besonders schwer, da gerade in Deutschland aber auch in vielen anderen europäischen Ländern problemlos Kredite an mittelständische Unternehmen vergeben würden.
Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, zufolge sei es wenig konsequent, den Bürgern durch die Niedrigzinspolitik die Lust am Sparen zu nehmen, gleichzeitig aber Spareinlagen zu staatlich festgesetzten oder sogar garantieren Zinsen nach Brüssel zu lenken.
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