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Rettungspaket für Zypern: Euro-Finanzminister geben grünes Licht
| asz

EU-Finanzminister stimmen Zypern-Rettungspaket in Dublin zu
Die EU-Finanzminister haben dem geplanten Rettungspaket für Zypern am Freitagnachmittag zugestimmt. Medienberichten zufolge werden Hilfskredite in Höhe von zehn Milliarden Euro an das hochverschuldete Mittelmeerland fließen. Neun Milliarden Euro kommen von den Euro-Ländern, das restliche Geld steuert der Internationale Währungsfonds (IWF) bei. Den Rest der insgesamt benötigten 23 Milliarden Euro soll Nikosia selbst stemmen.
Bevor jedoch erste Zahlungen nach Zypern fließen, müssen zuerst noch die nationalen Parlamente der Euro-Staaten zustimmen. Noch am Donnerstag hatte Zyperns Präsident Nikos Anastasiadis in einem Brief an verschiedene EU-Spitzenpolitiker eine höhere Beteiligung der Geldgeberländer gefordert. Aufgrund dessen wurden im Bundestag Stimmen gegen das Rettungspaket laut: Christian von Stetten (CDU) sagte etwa, die Zustimmung seiner Partei sei ausgeschlossen, sollten die Zyprer nicht in der Lage sein, den Eigenanteil selbst aufzubringen.
Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hatte die Forderungen des zyprischen Staatschefs bereits vor dem Treffen der Finanzminister zurückgewiesen: An der Höhe der Hilfskredite werde sich nichts ändern. Dijsselbloem sagte, dass das Programm alle notwendigen Elemente zur Rettung des krisengeschüttelten Landes umfasse. Auch der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte, dass sich die EU nicht mit mehr Kapital an der Rettung Zyperns beteiligen werde.
EU-Währungskommissar Olli Rehn gab zudem bekannt, dass sich die EU-Finanzminister in Dublin darauf geeinigt haben, die Laufzeiten der Hilfskredite für Portugal und Irland im Durchschnitt um sieben Jahre zu verlängern. Beide Krisenländer hatten seit längerem um längere Rückzahlungsphasen gebeten, um die Belastung durch Tilgung und Zinsen besser abfedern zu können.
Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hatte die Forderungen des zyprischen Staatschefs bereits vor dem Treffen der Finanzminister zurückgewiesen: An der Höhe der Hilfskredite werde sich nichts ändern. Dijsselbloem sagte, dass das Programm alle notwendigen Elemente zur Rettung des krisengeschüttelten Landes umfasse. Auch der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte, dass sich die EU nicht mit mehr Kapital an der Rettung Zyperns beteiligen werde.
EU-Währungskommissar Olli Rehn gab zudem bekannt, dass sich die EU-Finanzminister in Dublin darauf geeinigt haben, die Laufzeiten der Hilfskredite für Portugal und Irland im Durchschnitt um sieben Jahre zu verlängern. Beide Krisenländer hatten seit längerem um längere Rückzahlungsphasen gebeten, um die Belastung durch Tilgung und Zinsen besser abfedern zu können.
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