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Deutsche Wirtschaft verzeichnet überraschend starkes Wachstum
| asz

Durch gestiegenen Konsum und starken Außenhandel legte die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,7 Prozent zu.
Nach einem schwachen Start zum Jahresbeginn hat die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2013 deutlich angezogen. Dies ergab eine am Dienstag veröffentlichte Berechnung des Statistischen Bundesamtes. Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik stieg demnach im zweiten Quartal um 0,7 Prozent – so stark wie seit einem Jahr nicht mehr. Ursprünglich hatten die Statistiker lediglich ein Plus von 0,6 Prozent vorhergesagt.
Das Bundesamt begründet den aktuellen Konjunkturaufschwung mit dem gestiegenen privaten und öffentlichen Konsum. Zudem war von April bis Juni mehr investiert worden als erwartet. Grund hierfür sei der verhältnismäßig lange Winter, der insbesondere den Bausektor im ersten Quartal massiv behindert habe. Überdies waren die Exporte im zweiten Jahresviertel stärker angestiegen als die Importe und hatten so zu einer positiven Handelsbilanz geführt.
Die Aussichten für den Rest dieses Jahres sehen die Statistiker etwas pessimistischer: Sowohl für das dritte, als auch das vierte Quartal rechnen sie mit einem Wachstum von jeweils lediglich 0,4 Prozent. Grund dafür sei die kriselnde Konjunktur großer Schwellenländer wie China und die anhaltend schwache Wirtschaft der Euro-Zone. In den ersten drei Monaten des Jahres hatte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes selbst die deutsche Konjunktur stagniert – für diesen Zeitraum war ursprünglich Plus von 0,1 Prozent vorhergesagt worden.
EU-Statistiker rechnen sogar mit einem Ende der Rezession in der Währungsunion - auch auchgrund der starken deutschen Zahlen. Laut dem Statistischen Amt der Europäischen Union Eurostat war die Konjunktur Frankreichs, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone, im zweiten Quartal um 0,5 Prozent gestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt von Italien (-0,2 Prozent) und Spanien (-0,1 Prozent) ging obendrein nur noch leicht zurück. Die Ökonomen von Eurostat schätzen, dass die Wirtschaftsleistung der Euro-Zone im zweiten Jahresviertel um 0,3 Prozent zugenommen hat – es wäre das erste Plus nach sechs Minus-Quartalen in Folge.
Die Aussichten für den Rest dieses Jahres sehen die Statistiker etwas pessimistischer: Sowohl für das dritte, als auch das vierte Quartal rechnen sie mit einem Wachstum von jeweils lediglich 0,4 Prozent. Grund dafür sei die kriselnde Konjunktur großer Schwellenländer wie China und die anhaltend schwache Wirtschaft der Euro-Zone. In den ersten drei Monaten des Jahres hatte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes selbst die deutsche Konjunktur stagniert – für diesen Zeitraum war ursprünglich Plus von 0,1 Prozent vorhergesagt worden.
EU-Statistiker rechnen sogar mit einem Ende der Rezession in der Währungsunion - auch auchgrund der starken deutschen Zahlen. Laut dem Statistischen Amt der Europäischen Union Eurostat war die Konjunktur Frankreichs, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone, im zweiten Quartal um 0,5 Prozent gestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt von Italien (-0,2 Prozent) und Spanien (-0,1 Prozent) ging obendrein nur noch leicht zurück. Die Ökonomen von Eurostat schätzen, dass die Wirtschaftsleistung der Euro-Zone im zweiten Jahresviertel um 0,3 Prozent zugenommen hat – es wäre das erste Plus nach sechs Minus-Quartalen in Folge.
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