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Commerzbank plant Rückzahlung der Staatshilfen
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Commerzbank-Chef Martin Blessing will das Institut durch die Rückzahlung vom Einfluss des Bundes befreien.
Die Commerzbank will wieder komplett selbständig werden: Medienberichten zufolge gab der Vorstandsvorsitzende Martin Blessing bekannt, dass die restlichen 1,63 Milliarden Euro aus dem staatlichen Bankenrettungsfonds SoFFin und die 750 Millionen Euro schwere Einlage der Allianz zurückgezahlt werden sollen. Um das Vorhabe zu finanzieren, will das Institut das eigene Kapital um 2,5 Milliarden Euro aufstocken. Im Zuge der Finanzkrise war die Commerzbank in eine finanzielle Schieflage geraten und musste staatliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Die Kapitalerhöhung soll während der Hauptversammlung am 19. April final beschlossen werden. Nähere Details will der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats erst zu einem späteren Zeitpunkt ausarbeiten. Bei den Anlegern sorgten die Pläne der Commerzbank für Unsicherheit. Seit der Bekanntgabe am Dienstag fiel die Commerzbank-Aktie um mehr als 14 Prozent auf 1,20 Euro – der niedrigste Stand seit sieben Monaten. Im Zuge der Kapitalerhöhung würde die Commerzbank neue Papiere ausgeben. Dementsprechend befürchten Anleger, dass der Aktienwert verwässert werden könnte.
Um eine drohende Insolvenz abzuwenden, kaufte sich der staatliche Bankenrettungsfonds SoFFin (Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung) im Januar 2009 mit Aktien und stillen Einlagen in Höhe von insgesamt 18,2 Milliarden Euro bei dem Bankhaus ein. Mit den aufgerufenen 1,63 Milliarden würde die Commerzbank die stillen Einlagen nun komplett zurückzahlen. Zwar würde der Staat noch weiterhin Aktien des Instituts halten. Der Anteil des Bundes an der teilverstaatlichten Commerzbank würde jedoch von aktuell etwa 25 Prozent auf unter 20 Prozent sinken – was einen enormen Verlust des staatlichen Einflusses zur Folge hätte.
Das Bundesfinanzministerium begrüßte den Vorstoß der Commerzbank. Das Institut könne auf diese Weise neue Investoren gewinnen und das Vertrauen in das eigene Geschäftsmodell stärken. Auch die Allianz würde ihre Einlage zurückerhalten. Der Versicherungsriese hatte im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank in das Institut investiert.
Um eine drohende Insolvenz abzuwenden, kaufte sich der staatliche Bankenrettungsfonds SoFFin (Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung) im Januar 2009 mit Aktien und stillen Einlagen in Höhe von insgesamt 18,2 Milliarden Euro bei dem Bankhaus ein. Mit den aufgerufenen 1,63 Milliarden würde die Commerzbank die stillen Einlagen nun komplett zurückzahlen. Zwar würde der Staat noch weiterhin Aktien des Instituts halten. Der Anteil des Bundes an der teilverstaatlichten Commerzbank würde jedoch von aktuell etwa 25 Prozent auf unter 20 Prozent sinken – was einen enormen Verlust des staatlichen Einflusses zur Folge hätte.
Das Bundesfinanzministerium begrüßte den Vorstoß der Commerzbank. Das Institut könne auf diese Weise neue Investoren gewinnen und das Vertrauen in das eigene Geschäftsmodell stärken. Auch die Allianz würde ihre Einlage zurückerhalten. Der Versicherungsriese hatte im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank in das Institut investiert.
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