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Neues Bezahlsystem "Barzahlen": Online einkaufen, im Laden zahlen
| sbi

Online einkaufen und in der Filiale bar bezahlen - das ermöglicht ein neues Bezahlsystem.
In allen 1.390 Filialen der Drogeriekette dm sowie in 35 Pilotfilialen von Mobilcom-Debitel in Berlin können Kunden ab sofort das neue Bezahlsystem „Barzahlen“ nutzen. Wie das Handelsblatt am Donnerstag berichtete, können Kunden so via Internet einkaufen - begleichen die Rechnung jedoch später direkt im Laden. Mit der neuen Methode sollen Verbraucher angesprochen werden, die ungern online ihre Konto- oder Kreditkartendaten angeben oder kein Girokonto besitzen.
Beim „Barzahlen“ erhält der Kunde online einen Zahlschein mit Barcode, den er später in der Filiale vorzeigt und die Waren vor Ort zahlt. Hat der Kunde in der Filiale gezahlt, versendet diese eine Zahlungsbestätigung an den Online-Shop – erst dann werden die gekauften Produkte versendet. Geht die Ware retour, funktioniert das Prinzip genauso - nur umgekehrt: Dem Kunden wird per E-Mail ein Auszahlungsbeleg mit Barcode zugeschickt. Dieser muss an der Kasse vorgezeigt werden, danach wird der Betrag ausgezahlt oder auf das Girokonto überwiesen. Mit „Barzahlen“ kann bis zu einem Betrag von 1.000 Euro eingekauft werden, Auszahlungen sind in der dm-Drogerie bislang auf 300 Euro begrenzt.
Bislang nutzten nur kleinere Anbieter das neue Bezahlsystem. Achim Bönsch, Mitbegründer des Projekts, sagte dem Handelsblatt, das neue System werde Kunden ab Mitte 2013 auch erstmals bei einem großen Händler angeboten. Laut Philipp Lück, Geschäftsführer des Elektronik-Zweitvermarkters Returbo, habe man sich für das Bezahlsystem entschieden, weil man beobachtet habe, dass überdurchschnittlich viele Kunden bei der Auswahl der Online-Zahlmethode ihre Bestellung abgebrochen hätten. Zudem sei die Zielgruppe des Unternehmens Schnäppchenjäger –viele von ihnen besäßen kein Bankkonto.
Die Entwickler von "Barzahlen" wollen mit ihrem Konzept die Abbruchraten bei Online-Einkäufen drücken. In Deutschland spiele Bargeld eine wichtige Rolle, daher müsse es die Möglichkeit geben, bar zu zahlen, sagte Bönsch. In Japan, Russland, Brasilien und den USA seien ähnliche Systeme bereits sehr erfolgreich. Frank-Christian Pauli, Finanzexperte beim Verbraucherzentrale Bundesverband, sagte dem Blatt hingegen, das System sei nur nützlich, wenn es von vielen Online-Händlern angeboten werde und die Wege zur nächsten Bezahlstelle kurz wären. Die Risiken schätzt er indes als gering ein.
Bislang nutzten nur kleinere Anbieter das neue Bezahlsystem. Achim Bönsch, Mitbegründer des Projekts, sagte dem Handelsblatt, das neue System werde Kunden ab Mitte 2013 auch erstmals bei einem großen Händler angeboten. Laut Philipp Lück, Geschäftsführer des Elektronik-Zweitvermarkters Returbo, habe man sich für das Bezahlsystem entschieden, weil man beobachtet habe, dass überdurchschnittlich viele Kunden bei der Auswahl der Online-Zahlmethode ihre Bestellung abgebrochen hätten. Zudem sei die Zielgruppe des Unternehmens Schnäppchenjäger –viele von ihnen besäßen kein Bankkonto.
Die Entwickler von "Barzahlen" wollen mit ihrem Konzept die Abbruchraten bei Online-Einkäufen drücken. In Deutschland spiele Bargeld eine wichtige Rolle, daher müsse es die Möglichkeit geben, bar zu zahlen, sagte Bönsch. In Japan, Russland, Brasilien und den USA seien ähnliche Systeme bereits sehr erfolgreich. Frank-Christian Pauli, Finanzexperte beim Verbraucherzentrale Bundesverband, sagte dem Blatt hingegen, das System sei nur nützlich, wenn es von vielen Online-Händlern angeboten werde und die Wege zur nächsten Bezahlstelle kurz wären. Die Risiken schätzt er indes als gering ein.
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