Im digitalen Zeitalter ist ein schneller und zuverlässiger Internetanschluss unverzichtbar – am besten via Glasfaser. In Hamburg ist eine hohe Glasfaser-Verfügbarkeit schon längst keine Zukunftsmusik mehr.
In Hamburg stehen laut Gigabit Grundbuch für über 77 Prozent der Haushalte Glasfaseranschlüsse mit 1.000 MBit/s zur Verfügung.
Besonders hoch ist die FTTB/FTTH-Verfügbarkeit in Hamburg-Nord, Hamburg Mitte und Hamburg Eimsbüttel mit rund 90 Prozent, beziehungsweise rund 82 und 85 Prozent.
In den anderen Hamburger Bezirken wie Altona, Wandsbek, Bergedorf und Harburg können rund zwei Drittel aller Haushalte einen Glasfaseranschluss mit FTTB/FTTH und Gigabit-Geschwindigkeit nutzen.
Die Telekom gibt beim Ausbau ihres Glasfasernetzes ordentlich Gas: Schon jetzt kann knapp die Hälfte der Hamburger Haushalte Glasfaser-Tarife von der Telekom buchen.
Neben Internet und Telefon zeichnen sich die Tarife des Anbieters vor allem durch ihre hohe Surfgeschwindigkeit aus. Bis zu 2 GBit/s im Down- und 1 GBit/s im Upload sind maximal möglich.
wilhelm.tel und willy.tel sind zwei regionale Internetprovider, die ähnlich wie die Telekom zahlreiche Haushalte in der Hansestadt über ihr Glasfasernetz versorgen.
Gut zu wissen: Die Verträge haben keine Mindestlaufzeit. Sie können bei beiden Anbietern monatlich kündigen. Außerdem gibt es Optionen für reine Internet-Flatrates oder Tarife inklusive Telefonie.
Als einer der größten Telekommunikationsanbieter in Deutschland ist Glasfaser von Vodafone natürlich auch in Hamburg verfügbar.
Die Verträge haben eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten und liefern Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 MBit/s. Eine Telefon-Flatrate ist natürlich auch dabei. Die Preise starten bei etwa 40 € im Monat.
Auch der Glasfaser-Anbieter o2 bietet seine Tarife in der Hansestadt an. Wie auch bei der Konkurrenz gibt's hier Internet und Telefon im Doppelpack.
Als Zusatzoptionen können Sie zum Beispiel einen WLAN-Router oder ein TV-Paket wählen. Der günstigste Tarif ist ab einem monatlichen Durchschnittspreis von rund 34 € zu haben.
Bis 2030 will der Hamburger Senat die Hansestadt flächendeckend mit Glasfaser versorgen. Dazu sind in Hamburg verschiedene Glasfaser-Anbieter aktiv und bauen ihre Netze aus:
1. OXG (Joint Venture von Vodafone & Altice) baut aktuell in den folgenden Stadtteilen:
Weitere Stadtteile in Hamburg
2. Die Deutsche Telekom baut aktuell in diesen Stadtteilen:
Außer OXG und der Telekom bauen auch Deutsche Glasfaser und willy.tel Glasfaser in Hamburg aus. Ausbauprojekte von Deutsche Glasfaser laufen aktuell unter anderem in den Hamburger Stadtteilen Bergedorf, Billwerder, Lohbrügge und Neuallermöhe sowie Bergstedt, Duvensted, Ohlstedt, Sasal, Bramfeld, Poppenbüttel oder Volksdorf.
Wer bietet Glasfaser in Hamburg an?
Glasfaser in Hamburg bekommen Sie unter anderem bei diesen Unternehmen:
Was kostet Glasfaser ans Haus?
Die Kosten für einen Glasfaseranschluss bis ins Haus oder in die Wohnung betragen etwa 650 bis 800 €. Wenn Sie den Hausanschluss in der Vorvermarktungsphase bestellen, erhalten Sie ihn kostenlos.
Was passiert, wenn ich kein Glasfaser nehme?
Wenn Sie kein Glasfaser nehmen, verpassen Sie die Chance auf einen kostenlosen Hausanschluss. Wenn an Ihrem Wohnort ein Vorvermarktungs- oder Ausbauprojekt läuft und Sie sich für einen Glasfaseranschluss entscheiden, übernimmt der bauende Anbieter die Kosten für die Verlegung in Ihr Haus. Bei einer nachträglichen Verkabelung müssen Sie die Kosten für den Glasfaser-Hausanschluss selbst tragen.
Ist Glasfaser kostenlos?
Für Mieter ist ein Glasfaser-Anschluss in der Regel kostenlos. Als Hauseigentümer hängt es davon ab, ob Sie rechtzeitig während des Glasfaser-Ausbaus bestellen.
Die monatlichen Kosten für Ihren Vertrag müssen Sie natürlich in jedem Fall bezahlen. Die günstigsten Tarife erhalten Sie ab einem Durchschnittspreis von ca. 30 € im Monat. Je nach Extras wie einem Glasfaser-Router oder Streaming wird es etwas teurer.
Kann ich meine Rufnummer mitnehmen, wenn ich zu Glasfaser wechsele?
Ja, die Portierung der Rufnummer funktioniert beim Wechsel zu Glasfaser wie bei jedem anderen Anbieterwechsel.
Wenn Sie Ihren neuen Vertrag bestellen, können Sie die Rufnummernmitnahme über ein sogenanntes Portierungsformular beantragen. Anschließend leitet der Telefonanbieter die Portierung in die Wege.
Glasfaser ist nicht gleich Glasfaser. Es gibt verschiedene Anschlussmöglichkeiten, die von den Netzbetreibern je nach örtlichen Begebenheiten ausgebaut werden.
Am besten für Verbraucher sind FTTH und FTTB. Hier reicht die Glasfaserleitung am weitesten, was Geschwindigkeiten von 1.000 MBit/s und mehr ermöglicht. FTTH und FTTB kommen in Hamburg am häufigsten zum Einsatz. In anderen Städten wie Köln ist noch eine dritte Variante verbreitet, FTTC.