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Studie zu Bankkunden Millionen wollen die Bank wechseln
| lsc
Mehr als drei Millionen Verbraucher haben vor, innerhalb der nächsten zwei Jahre ihr Geld einer anderen Bank anzuvertrauen. Überdurchschnittlich wechselbereit sind die Kunden der Deutschen Bank, der HypoVereinsbank und der Sparda-Bank.
Der Wechsel des Girokontos ist eine gute Möglichkeit, Kosten zu sparen. Ab diesem Sommer wird es noch einfacher, das Girokonto zu wechseln.
3,4 Millionen Menschen in Deutschland denken über den Wechsel zu einem anderen Geldinstitut nach – das sind sieben Prozent der Bankkunden. Das zeigt eine Umfrage des Beratungsunternehmens Investors Marketing unter 2000 Verbrauchern. Auffällig hoch ist die Wechselstimmung demnach mit 18 Prozent bei Kunden der Deutschen Bank. Auch bei der HypoVereinsbank und der Sparda-Bank ist der Anteil der wechselwilligen Kunden mit jeweils rund 11 Prozent sehr hoch. Der ING-DiBa hingegen wollen nur 3,5 Prozent den Rücken kehren – ein auffallend niedriger Wert, der deutlich unter dem Durchschnitt von 7 Prozent liegt. Unterdurchschnittlich ist die Bereitschaft zum Wechsel auch bei den Kunden der Sparkassen (6,6 Prozent), bei jenen der Genossenschaftsbanken liegt sie mit 7,2 Prozent leicht über dem Durchschnitt.
„Für die Kunden haben Faktoren wie persönliche Ansprechpartner und emotionale Nähe trotz Digitalisierung eine hohe Relevanz. Diese Anforderungen erfüllen insbesondere regional verwurzelte Finanzinstitute wie die Sparkassen sowie die Volksbanken und Raiffeisenkassen“, erklärt Dr. Oliver Mihm, CEO von Investors Marketing, die Ergebnisse der Umfrage.
Ergebnisse der Investors Marketing Umfrage
Kreditinstitut
wechselbereite Kunden
Deutsche Bank
17,7 %
HypoVereinsbank
11,1 %
Sparda-Bank
10,9 %
Postbank
10,4 %
Commerzbank
9,1 %
Comdirect
9,1 %
Targobank
8,8 %
VR-Banken
7,2 %
Sparkasse
6,6 %
ING-DiBa
3,5 %
Fraglich ist, wie viele Wechselwillige ihren Plan in die Tat umsetzen werden. Denn laut einer repräsentativen Studie der Comdirect vom September 2015 vollzieht nur jeder Fünfte, der dies vorhat, den Wechsel seiner Hauptbankverbindung. Viele scheuen den Aufwand. Ein neues Gesetz soll das ändern.
Gesetzgeber macht Kontowechsel einfacher
Das neue Zahlungskontengesetz, das der Bundestag am 25. Februar einstimmig beschlossen hat, soll es Verbrauchern einfacher machen, das Girokonto zu wechseln. Sie müssen ab dem voraussichtlichen Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Juni dieses Jahres nur noch die zukünftige Bank darüber informieren, welche Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften auf das neue Konto umgezogen werden sollen. Den Rest erledigen die am Kontowechsel beteiligten Institute – sie informieren künftig beispielsweise die Zahlungspartner des Kunden.