Girokonto: Verbraucher kämpfen mit zu hohen Dispozinsen
| sge

Vorsicht bei der Überziehung des Disporahmens. Teilweise werden dafür sehr hohe Zinsen fällig.
Bis zu 20 Prozent Zinsen werden zum Teil bei Überschreitung des Disporahmens gefordert. Zu viel, findet die Stiftung Warentest. Zumal vielen Kunden gar nicht klar ist, worauf sie sich mit der Überziehung ihres Kontos einlassen. Zinssätze von um die 10 Prozent seien völlig akzeptabel. Ab 13 Prozent Zinsen und darüber könne man dagegen schon von "Abzocke" sprechen, so die Stiftung.
Verbrauchern wird zur Vorsicht geraten. Man sollte den Disporahmen nicht konsequent nutzen müssen, um seine normalen monatlichen Ausgaben bestreiten zu können. Wer Mühe hat, sein Konto mit der nächsten Gehaltszahlung auszugleichen, steckt bereits in der Dispofalle und sollte etwas dagegen tun. So können z.B. Zahlungstermine fixer Ausgaben, wie für Miete oder Versicherungen, auf die Monatsmitte verschoben und damit einer Überziehung des Kontos vorgebeugt werden.
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