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Studie zu Tagesgeld: Top-Tagesgeldzinsen schlagen Inflation dauerhaft
| bme

Die Inflation frisst unsere Ersparnisse? Die Tagesgeld-Zinsanalyse von CHECK24 zeigt ein anderes Bild.
Trotz der aktuell niedrigen Zinsen können Sparer mit einem Tagesgeldkonto eine Rendite über der Inflationsrate erwirtschaften – und das dauerhaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Vergleichsportals CHECK24, die die Tagesgeldzinsen für den Zeitraum von Juni 2011 bis September 2014 monatlich mit der jeweiligen Teuerung in Deutschland verglichen hat. Demnach lagen die jeweils höchsten Tagesgeldzinsen durchschnittlich um 0,37 Prozentpunkte über der Inflationsrate.
In insgesamt 38 der 40 untersuchten Monate lagen die besten Tagesgeldzinsen über der Preissteigerung in Deutschland. Lediglich im Juni und Juli 2013 lag die Differenz im negativen Bereich. Die Untersuchung ergab zudem, dass die Ersparnisse trotz der aktuellen Niedrigzinsphase unterm Strich - abzüglich der Inflationsrate - teilweise besser verzinst waren, als in Zeiten mit deutlich höherem EZB-Leitzins.
So lag etwa der Tagesgeld-Bestzins im September 2011 bei 2,7 Prozent, die Inflationsrate betrug in diesem Monat 2,4 Prozent. Die Differenz aus Sparzins und Teuerungsrate lag demnach bei 0,3 Prozentpunkten. Damals hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins bei 1,5 Prozent festgesetzt. Stellt man diesen Ergebnissen die Werte von September 2014 gegenüber (Tagesgeld-Bestzins 1,4 Prozent, Inflationsrate 0,8 Prozent), zeigt sich eine Differenz von 0,6 Prozentpunkten - und das, obwohl der EZB-Leitzins mit 0,05 Prozent seinen historischen Tiefstand erreicht hat.
Datengrundlage der Zinsanalyse waren alle Tagesgeldkonten, die über den Zeitraum von Juni 2011 bis September 2014 über CHECK24 abgeschlossen wurden. Im ersten Schritt wurde monatlich der höchste Tagesgeldzins ermittelt, den Kunden über CHECK24 erhalten hatten. Dieser wurden im Anschluss der Inflationsrate des jeweiligen Monats gegenübergestellt. Die Differenz aus diesen beiden Werten stellt den tatsächlichen Ertrag dar, den Kunden auf ihre Ersparnisse erhalten.
So lag etwa der Tagesgeld-Bestzins im September 2011 bei 2,7 Prozent, die Inflationsrate betrug in diesem Monat 2,4 Prozent. Die Differenz aus Sparzins und Teuerungsrate lag demnach bei 0,3 Prozentpunkten. Damals hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins bei 1,5 Prozent festgesetzt. Stellt man diesen Ergebnissen die Werte von September 2014 gegenüber (Tagesgeld-Bestzins 1,4 Prozent, Inflationsrate 0,8 Prozent), zeigt sich eine Differenz von 0,6 Prozentpunkten - und das, obwohl der EZB-Leitzins mit 0,05 Prozent seinen historischen Tiefstand erreicht hat.
Datengrundlage der Zinsanalyse waren alle Tagesgeldkonten, die über den Zeitraum von Juni 2011 bis September 2014 über CHECK24 abgeschlossen wurden. Im ersten Schritt wurde monatlich der höchste Tagesgeldzins ermittelt, den Kunden über CHECK24 erhalten hatten. Dieser wurden im Anschluss der Inflationsrate des jeweiligen Monats gegenübergestellt. Die Differenz aus diesen beiden Werten stellt den tatsächlichen Ertrag dar, den Kunden auf ihre Ersparnisse erhalten.
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