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Zahl der Bankfilialen in der Europäischen Union sinkt
| bme

Aktuelle EZB-Daten bestätigen: In Europa gibt es immer weniger Banken und auch die Zahl der Bankmitarbeiter sinkt.
Banken, die in der Europäischen Union angesiedelt sind, haben immer weniger Filialen. Im vergangenen Jahr 2013 ging die Anzahl auf rund 200.000 zurück – 2012 lag der Wert noch bei etwa 218.000. Das teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag mit. Die aktuellen Daten bestätigen einen seit Jahren erkennbaren Trend bei der Anzahl der Banken in der EU und der Eurozone. Die Anzahl von Bankfilialen in der Eurozone betrug 2013 rund 160.000 und lag damit um rund 10.000 niedriger als noch 2012.
Die Banken beschäftigen zudem immer weniger Angestellte: In der Eurozone sank deren Zahl im Vergleich zu 2012 um rund 100.000 auf insgesamt etwa zwei Millionen. In der gesamten Europäischen Union beschäftigten die Banken insgesamt circa 2,9 Millionen Angestellte. Erstmals hatte die EZB im Jahr 2009 diesbezüglich Daten erhoben. Damals waren im Bankensektor der Europäischen Union noch über 3,1 Millionen Menschen angestellt, in der Eurozone knapp 2,2 Millionen. Die Anzahl der Zweigniederlassungen lag 2009 in der Europäischen Union bei 232.525 – in der Eurozone bei 183.710.
In Deutschland existierten im vergangenen Jahr rund 36.000 Zweigstellen von Kreditinstituten - das sind etwa 100 Filialen weniger als noch 2012. Zudem waren im Jahr 2013 rund 8.000 Mitarbeiter weniger in Banken beschäftigt als noch im Jahr zuvor. Insgesamt arbeiteten im vergangenen Jahr 651.250 Angestellte in deutschen Banken. Der europaweite Abwärtstrend zeigt sich demnach auch in Deutschland: Im Jahr 2009 lag die Anzahl der Zweigniederlassungen in der Bundesrepublik noch bei 38.851 mit insgesamt 673.500 Angestellten.
Die Daten der Europäischen Zentralbank zeigen weiterhin, dass sich der Anteil der fünf größten Kreditinstitute am Gesamtvermögen von Land zu Land erheblich unterscheidet. In Deutschland halten die fünf größten Kreditinstitute etwa einen Anteil von 30 Prozent am Gesamtvermögen – in Griechenland liegt dieser Wert hingegen bei 94 Prozent.
In Deutschland existierten im vergangenen Jahr rund 36.000 Zweigstellen von Kreditinstituten - das sind etwa 100 Filialen weniger als noch 2012. Zudem waren im Jahr 2013 rund 8.000 Mitarbeiter weniger in Banken beschäftigt als noch im Jahr zuvor. Insgesamt arbeiteten im vergangenen Jahr 651.250 Angestellte in deutschen Banken. Der europaweite Abwärtstrend zeigt sich demnach auch in Deutschland: Im Jahr 2009 lag die Anzahl der Zweigniederlassungen in der Bundesrepublik noch bei 38.851 mit insgesamt 673.500 Angestellten.
Die Daten der Europäischen Zentralbank zeigen weiterhin, dass sich der Anteil der fünf größten Kreditinstitute am Gesamtvermögen von Land zu Land erheblich unterscheidet. In Deutschland halten die fünf größten Kreditinstitute etwa einen Anteil von 30 Prozent am Gesamtvermögen – in Griechenland liegt dieser Wert hingegen bei 94 Prozent.
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