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Standard & Poors bestätigt Top-Bonität von Deutschland
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Mit der Bestnote AAA bestätigt Standard & Poors Deutschland erneut eine Top-Bonität und einen stabilen Ausblick.
Standard & Poors (S&P) hat Deutschlands Top-Bonität bestätigt. Wie die US-Ratingagentur in der Nacht zum Donnerstag mitteilte, bleibt zusätzlich auch der Ausblick für die Kreditwürdigkeit der Bundesrepublik stabil. Damit kommt S&P zu einer anderen Einschätzung als ihre Konkurrentin Moody's - die Agentur hatte Deutschlands Bonität vor zehn Tagen einen negativen Ausblick bescheinigt.
Deutschland verfüge über eine moderne, breit aufgestellte und wettbewerbsfähige Wirtschaft, hieß es in der Mitteilung von S&P. Diese habe die Fähigkeit bewiesen, schwere wirtschaftliche und finanzielle Schocks zu verkraften. Die Bundesrepublik habe bereits in den Jahren zuvor verschiedene Krisen gemeistert, wie etwa die Wiedervereinigung oder die Rezession im Jahr 2009. Trotz des Top-Ratings prognostizieren die Experten von S&P für Deutschland allerdings nur ein geringes Wirtschaftswachstum. Für das aktuelle und das folgende Jahr rechnet die Agentur mit einer Steigerung des Bruttoinlandsproduktes von insgesamt etwa einem Prozent. Im Verhältnis zu anderen Staaten mit höchster Kreditwürdigkeit sei der wirtschaftliche Ausblick für Deutschland dennoch gut, hieß es weiter.
Würde die Bonität von Deutschland herabgestuft werden, müsste die Bundesrepublik höhere Zinsen zahlen, um sich am Kapitalmarkt Geld leihen zu können. Aufgrund des Top-Ratings verfügt Deutschland aktuell über eine sehr hohe Kreditwürdigkeit, welche es erlaubt, Staatsanleihen mit negativer Rendite auszugeben. Das bedeutet, dass Anleger weniger Geld zurückerhalten, als sie für die Anleihen gezahlt hatten.
Die Ratingagentur Moody`s könnte Deutschland jedoch bald seine Top-Bonität entziehen. Die US-amerikanische Agentur begründete ihre Entscheidung, den Ausblick der Bonität der Bundesrepublik auf negativ zu setzen, mit einer möglichen Überforderung des Staates. Die Schuldenkrise könnte die Bundesrepublik zu sehr belasten, hieß es in einer Mitteilung. Auch Luxemburg und den Niederlanden droht Moody's mit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit. Sollte dieser Fall eintreten, wäre Finnland das einzige Euro-Mitglied, das von den drei führenden Ratingagenturen S&P, Moody`s und Fitch mit der Bestnote bewertet wird.
Würde die Bonität von Deutschland herabgestuft werden, müsste die Bundesrepublik höhere Zinsen zahlen, um sich am Kapitalmarkt Geld leihen zu können. Aufgrund des Top-Ratings verfügt Deutschland aktuell über eine sehr hohe Kreditwürdigkeit, welche es erlaubt, Staatsanleihen mit negativer Rendite auszugeben. Das bedeutet, dass Anleger weniger Geld zurückerhalten, als sie für die Anleihen gezahlt hatten.
Die Ratingagentur Moody`s könnte Deutschland jedoch bald seine Top-Bonität entziehen. Die US-amerikanische Agentur begründete ihre Entscheidung, den Ausblick der Bonität der Bundesrepublik auf negativ zu setzen, mit einer möglichen Überforderung des Staates. Die Schuldenkrise könnte die Bundesrepublik zu sehr belasten, hieß es in einer Mitteilung. Auch Luxemburg und den Niederlanden droht Moody's mit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit. Sollte dieser Fall eintreten, wäre Finnland das einzige Euro-Mitglied, das von den drei führenden Ratingagenturen S&P, Moody`s und Fitch mit der Bestnote bewertet wird.
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